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Sparen bei den Weihnachtsgeschenken
Sonstiges 16.10.2011
Sonstiges 16.10.2011

Sparen bei den Weihnachtsgeschenken US-Verbraucher wollen sparen

(Foto: clipdealer.com/DeeFoto)

(Foto: clipdealer.com/DeeFoto)

Die Wirtschaftskrise wirkt sich auf das Konsumverhalten der US-Amerikaner aus: Für Weihnachtsgeschenke wollen 87 Prozent der amerikanischen Verbraucher in diesem Jahr weniger oder höchstens genauso viel wie im Jahr 2010 ausgeben.

Im vergangenen Jahr gaben die US-Bürger im Weihnachtsgeschäft die Rekordsumme von 5,5 Milliarden US-Dollar für Geschenke aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von rund elf Prozent. In diesem Jahr wollen die Amerikaner jedoch etwas kürzer treten. Dies ergab eine Studie des Gutscheinportals Offers.com. Viele haben deshalb schon im Laufe des Jahres auf gute Angebote geachtet und gekauft. Nur 18 Prozent wollen auf die Spezialangebote an den in den USA äußerst populären Einkaufstagen Black Friday und Cyber Monday warten. 

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, wenigstens eine Stunde für das Vergleichen von Preisen zu investieren. Sieben Prozent beschäftigen sich sogar mehr als sechs Stunden mit den verschiedenen Angeboten, um das günstigste zu finden. Dabei spielen spezielle Onlineangebote eine wichtige Rolle. 27 Prozent gaben an, verstärkt darauf zu achten. Populärer sind jedoch klassische Gutscheine in Zeitungen und Magazinen: davon macht die Hälfte der Befragten Gebrauch. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer erklärte, dass sie ihre Geschenke online kauften, wenn diese dort günstiger zu haben seien.

Bedenken beim Einsatz von Gutscheinen auf Smartphones

Obwohl die US-Bürger offenbar weniger ausgeben wollen, nutzen weniger als die Hälfte aller Befragten Gutscheine für ihre Einkäufe. In der Umfrage gaben 69 Prozent an, den Kauf in einem Ladengeschäft zu bevorzugen.

Eine Studie von eMarketer bescheinigt insbesondere dem mobile Couponing gute Wachstumschancen. Bis zum Jahresende sollen 9,5 Prozent der US-Bürger mobile Gutscheine einsetzen. Dies entspräche rund 19,8 Millionen Menschen. Bis Ende 2013 soll sich die Nutzerschaft sogar auf 35,6 Millionen Nutzer vergrößern. Dennoch begegnen viele User gerade den Gutscheinen auf ihrem Smartphone mit großer Skepsis. Mehr als zwei Drittel halten sie zwar für sehr nützlich, doch fast die Hälfte macht sich über die dabei gesammelten Daten Gedanken. Dabei gehe es nicht nur um Fragen der Sicherheit. Vor allem das Orts-Tracking halten viele für sehr bedenklich.

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