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Sonstiges 09.05.2012
Sonstiges 09.05.2012

Die E-Commerce-Trends des Tages - 09.05.2012 US-Forscher entwickeln 3D-Hologramme zur Serienreife

Wie in einem Sience-Fiction-Film könnte in wenigen Jahren Produktpräsentationen aussehen: US-Forscher haben eine Technik entwickelt, um plastische 3D-Hologramme anzuzeigen. Die Technik dafür lässt sich in jedem Elektroladen kaufen. Außerdem: Pinterest-Nutzer sind für Händler wesentlich wertvoller als Facebook-User und der M-Commerce-Boom ist in den USA längst nicht mehr zu übersehen.

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- NEWS –

TeleHuman stellt alle modernen Präsentationstechniken in den Schatten, egal ob es sich um Augmented Reality, virtuelle Umkleidekabinen oder intelligente Schaufenster handelt. Unter diesem Namen hat das Human Media Lab an der Queen’s University in Ontario hat mit Hilfe von Microsofts Kinect, 3D-Displaytechnik und Beamer eine funktionierende Hologramm-Lösung entwickelt. Mittels der neuen Technik können zwei Gesprächspartner eine Videokonferenz einleiten, in der sie sich in lebensgroße gegenüberstehen. Anwendungen zur Produktpräsentation sind nicht ausgeschlossen. >>>Digitaltrends.com (mit Video)

Mastercard startet mit PayPass einen eigenen Wallet-Service, um im Wettbewerb mit PayPal, Google und Checkout by Amazon wieder Boden gutzumachen. Wichtigster Bestandteil der Lösung ist das E-Payment-Verfahren „Buy with PayPass“, das Online-Händler ohne Zusatzkosten in ihren Shop integrieren können. >>>Der Handel 

Visa lässt diese Nachricht nicht kalt und kontert mit der ersten Beta-Implementation der eigenen Wallet „V.me“. Partner ist der US-Retailer Buy.com, der auf rund 18 Millionen Kunden kommt. Kunden von V.me müssen – wie auch bei den anderen Wallet-Lösungen – nicht mehr ihre Kreditkartennummer eingeben, sondern kommen mit Username und Passwort aus. Demnächst soll V.me auch in UK, Frankreich und Spanien starten. OmMalik (GigaOM: Tech):>>>GigaOM.com 

Stuffle.it heißt das jüngste Produkt der Beteiligungsgesellschaft Digital Pioneers N.V., zu der jüngst Social-Media-Koryphäe Nico Lumma gewechselt ist. Bei Stuffle.it handelt es sich um eine App, die einen digitalen Flohmarkt in Pinterest-Optik mit eingebauten Local Based Service umsetzt und so Privatverkäufe in der Nachbarschaft abwickeln will. Ein bißchen wie das Schwarze Brett im Supermarkt, nur digital und viel moderner. >>> etailment.de  

Foursquare will ab Juli mit personalisierten Coupons und neuen Werbemöglichkeiten für Händler attraktiver werden. In Zukunft sollen Händler schon auf ihre Specials hinweisen können, wenn die User noch in Foursquares Explore-Feature nach neuen Geschäften suchen. OmMalik (GigaOM: Tech):>>>GigaOM.com 

Die Softwareschmiede Shopware stellt die neue Version 4 seiner Webshop-Lösung Anfang August 2012 vor. Eine Beta-Version der Community-Version soll es schon am 1. Juni geben. >>>INTERNET WORLD Business

Online-Berwertungsportale müssen sich strengeren Richtlinien unterwerfen. Das legt zumindest ein vorläufiges Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth nahe. Es hat einem Zahnarzt recht gegeben, der gegen eine schlechte Bewertung klagte. Der Portalbetreiber hätte auf die Beanstandung hin den Sachverhalt sorgfältiger prüfen müssen und sich einen Nachweis vorlegen lassen müssen, dass die Behandlung tatsächlich stattgefunden hat. >>>Golem.de  

- INTERNATIONAL -

M-Commerce boomt: In den USA besuchten allein im März 45,5 Prozent aller Smartphone-Nutzer das Versandhaus Amazon, wollen die Marktforscher von Comscore festgestellt haben. In absoluten Zahlen sind das 44 Millionen mobile Besucher. Auf 28 Prozent (oder 27 Millionen Besucher) kommt der Marktplatz E-Bay. digitalnext (digital:next):>>>digitalnext  

Rue La La, ein Lifestyle Shopping-Club aus den USA, hat im April erstmals mehr als die Hälfte seiner Umsätze mit mobilen Kunden getätigt, die über Smartphones zugriffen. Shopbetreiber Steve Davis hält das bei seinem Geschäftsmodell noch nicht für das Ende der Fahnenstange. Er kann sich vorstellen, dass der Wert in der Urlaubszeit auf über 70 Prozent klettern wird. >>>Internetretailer.com  

Demandware macht gute Geschäfte: Der E-Commerce-Plattformanbieter hat im ersten Quartal 2012 16,1 Millionen US-Dollar umgesetzt, rund 39 Prozent mehr als im Vorjahr. Wachstumstreiber waren Nordamerika und Europa. >>>Internetretailer.com  

Paypal will in Japan stärker wachsen und sucht daher Unterstützung bei dem Telekommunikations- und Internetunternehmen Softbank Corp. Beide Unternehmen wollen ein Joint-Venture gründen und je 12,5 Millionen US-Dollar investieren. >>>GigaOM.com  

- BACKGROUND ­­-

Pinterest, Bilderplattform mit eingebautem Social-Sharing-Gedanken, hat weit weniger Mitglieder als Facebook, kann aber für Web-Händler trotzdem schon heute der wichtigere Kanal sein: Die Online-Botique Bouticca.com hat Zahlen veröffentlicht und kam zu folgendem Ergebnis: 10 Prozent der Transaktionen wurden durch Pinterest-User generiert, 7 Prozent durch Facebook. Pinterest steuerte zu 87 Prozent Neukunden bei, bei Facebook waren es nur 57 Prozent. Und: Die Warenkorbgröße der Pinterest-Kunden doppelt so groß (siehe auch Zahl des Tages). >>>The Business of Fashion  

Das Verbrauchervertrauen in Europa stagniert, während es weltweit steigt. Vor allem durch den Optimismus in Ländern wie Taiwan, Chile und den USA konnte der Vertrauensindex, den das Marktforschungsinstitut Nielsen regelmäßig erhebt, global zulegen. In Europa verzeichnete der Index dagegen nur ein schwaches Plus. Eine positive Ausnahme bildeten lediglich die deutschen Verbraucher, die – ganz im Gegensatz zu den Österreichern und Schweizern – zu den optimistischsten in Europa gehören. >>>Absatzwirtschaft 

Die Zahl der Facebook-Fans gehört noch immer zu der am meisten beachteten Messgröße in Social-Media. Dabei sagt sie nicht unbedingt etwas über den Erfolg der Social-Media-Maßnahme aus. Denn ob aus Fans auch Käufer werden, hängt ganz maßgeblich von der Art ab, wie sie gewonnen wurde. Worauf man achten sollte zeigt >>>allfacebook.com  

- Zahl des Tages -

180 US-Dollar groß ist der durchschnittliche Warenkorb eines Users, der über das Bilderportal Pinterest auf die US-Boutique Bouticca.com geleitet wurde. Facebook-User kauften dagegen im Durchschnitt lediglich für 85 US-Dollar ein. >>>The Business of Fashion 

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