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Sonstiges 12.07.2012
Sonstiges 12.07.2012

Studie: CEOs und Social Media US-Firmenchefs sind Social-Media-Muffel

Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung nutzt aktiv Facebook und mehr als 200 Millionen Tweets werden täglich versendet. Die CEOs der Top 500 US-Firmen sind allerdings kaum auf Social Media-Netzwerken vertreten, so Reuters.

Social Networks sind für viele Amerikaner unverzichtbar geworden. Für Firmenchefs offenbar nicht. Laut einer Studie von DOMO und CEO.com nutzen nur 30 Prozent der Vorstände der 500 größten US-Unternehmen Facebook, Twitter und Co. aktiv. Einen Blog betreibt davon nur ein Einziger, nämlich John Mackey von der Biosupermarktkette Whole Foods.

Hinzu kommt: Viele dieser Accounts sind inaktiv und werden nur unzureichend genutzt. Fünf von 19 CEOs haben noch nie einen Tweet abgesetzt und 25 von 38 CEOs haben weniger als 100 Facebook-Freunde.

Das einzige Netzwerk, das von dieser Statistik ausgeschlossen ist, ist LinkedIn. Das Business-Portal nutzen immerhin 129 der Top-CEOs. Aber: 36 dieser Firmenchefs haben nur einen oder sogar gar keinen Kontakt und mehr als 30 Profile der 129 sind nicht auf dem aktuellen Stand hinsichtlich Titel oder Unternehmensangaben.

Die Plattformen, die am wenigsten von US-Firmenchefs genutzt werden sind Google Plus und Pinterest. Google Plus verzeichnet nur vier CEOs – einer davon ist Google-Gründer Larry Page. Auf Pinterest ist keiner der 500 CEOs und das, obwohl das soziale Bildernetzwerk stetig wächst und momentan rund 12 Millionen amerikanischer User verzeichnet.

Die CEO-Stars der Social-Media Netzwerke sind Michael Rapino von Live Nation mit mehr als 2.000 Facebook-Freunden und Rupert Murdoch, der erst kürzlich mit einer Follower-Zahl von 280.000 Meg Whitman mit 240.000 Followern als den erfolgreichsten CEO auf Twitter ablöste.

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