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Stephan Schambach über Trends im E-Commerce
Sonstiges 15.04.2010
Sonstiges 15.04.2010

Stephan Schambach über Trends im E-Commerce Die Umkleidekabine in den eigenen vier Wänden

Die Retourenquote hat als Messgröße im Onlinehandel versagt. Der Grund: Beim Webshopping werde zu Hause probiert. Stephan Schambach, CEO der E-Commerce-Plattform demandware, über Trends aus den USA, Markenshops und neue Chancen durch das iPad.

Die Retourenquote ist keine passende Messgröße, um den Erfolg eines E-Shops zu ermitteln - davon ist Schambach überzeugt. Da sich durch den Onlineeinkauf Shop und Umkleidekabine nach Hause verlagern, sei es normal, dass mehr bestellt als gekauft werde. "Ich kann mir vorstellen, dass man künftig drei Paar Schuhe bestellt und nur eins bezahlt, solange man die anderen beiden zurückschickt."

Viele Marken zögerten immer noch, eigene Shops im Web aufzubauen, um ihr Verhältnis zum Handel nicht zu gefährden, so Schambach. "Doch jede Marke weiß heute, dass das Internet überlebenswichtig ist." Die Kunden erwarteten von ihrer Lieblingsmarke, im Netz das gleiche Kauferlebnis zu bieten wie im stationären Handel.

Das iPad biete nicht nur den Verlegern, sondern auch den Händlern neue Chancen: "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir dann wieder blätterbare Kataloge haben - mit interaktiven Navigationsfunktionen."

Mit Schambach sprach Tanja Gabler:

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