INTERNET WORLD Logo Abo
Sonstiges 30.10.2012
Sonstiges 30.10.2012

Studie: 2012 Mobile Landscape - Western Europe Third Screen wird zum First Screen

Was sind die Trends in der Verbreitung und Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs? Und welche Prioritäten gibt es in Bezug auf die werbliche Nutzung? Diese Fragen versucht die aktuelle Studie "2012 Mobile Landscape: Western Europe" von iProspect und TNS Global zu beantworten. Demnach soll sich die weltweite Internetnutzung bis 2015 mehr als verdoppeln - vor allem das Surfen über mobile Geräte soll stark zunehmen.

Ursprünglich als "third screen" (nach Fernseher und PC) bezeichnet, sollen mobile Endgeräte für viele Nutzer noch stärker zum "first screen" werden. So würde sich nach iProspect die weltweite Internetnutzung bis 2015 mehr als verdoppeln - fast dreiviertel aller User sollen dann nur noch über mobile Geräte surfen. In vielen Märkten hat die Nutzung von mobilen Endgeräten bereits jetzt eine stolze Zahl erreicht: 2011 gab es in den USA 127,6 Millionen Mobile-Users. In Europa informierten sich 108 Millionen User via Smartphone über Online-News. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 30 Prozent.

Wie iProspect erklärt, haben Unternehmen mit einer starken mobilen Präsenz entscheidende Wettbewerbsvorteile gegenüber ihren nicht-mobilen Konkurrenten: 61 Prozent der Kunden, die eine Website aufsuchen, die nicht auf mobile Anforderungen ausgerichtet ist, gehen mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Website eines Wettbewerbers. Dabei weist Mobile im Vergleich zu PCs für alle Werbeformate höhere Involvierungs- und Konvertierungungsraten auf: Etwa vier von zehn Verbrauchern, die einen normalen Link anklickten, kauften aufgrund dieses Klicks in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung über ihr Smartphone. Für Verbraucher ist das Smartphone auch die erste Wahl, wenn sie persönliche Aufgaben während der Arbeitszeit erledigen - das bedeutet, dass Marken eine recht hohe mobile "Sendezeit" haben: 64 Prozent der Befragten haben das Gefühl, dass sie "ständig mit dem Internet verbunden" sind.

"Der mobile Markt in Europa, dem nahen Osten und Afrika (EMEA) ist riesig", erklärt dazu Ian Carrington, Director of Mobile, Google EMEA. "In den letzten 12 Monaten haben wir ein Stadium erreicht, in dem Werbungtreibende verstanden haben, dass sie ihre Mobile-Strategie aufbauen und integrieren müssen. Es ist aber noch ein weiter Weg zu gehen. Unternehmen müssen ihre Websites erst auf die mobilen Anforderungen ausrichten und ansprechende mobile Formate schaffen. Darüber hinaus müssen sie den Einfluss von Mobile umfassend verstehen, der die User auf Webshops lenkt und dort zu einer Kaufentscheidung führt, nachdem die Produkte mithilfe des Mobiltelefons verglichen wurden. Die Zeiten, in denen man über den Wert von Mobile diskutierte, sind endgültig vorbei. Werbungtreibende wissen heute zweifelsohne, dass das mobile Netz die nächste Generation des Internets ist."

Auch der Tablet-Markt birgt große Chancen, denn er ist geprägt von einer wachsenden und stark engagierten Zielgruppe: Besitzer von Tablet-PCs erwarten, dass sie in den nächsten Jahren 33 bis 52 Prozent mehr Zeit mit ihren Tablet-PCs verbringen. Zehn bis 21 Prozent der Nicht-Besitzer erwarten, dass sie im kommenden Jahr Zeit für die Tablet-Nutzung aufbringen werden – verbunden mit einer starken Kaufabsicht.  

Die Performance Marketingagentur iProspect hat die Studie “2012 Mobile Landscape: Western Europe“ in Zusammenarbeit mit TNS Global veröffentlicht. Alle 2.600 Befragten waren Smartphone-User, die das mobile Internet nutzen und zwischen 16 und 60 Jahre alt sind.

Ein vollständiges Exemplar der "2012 Mobile Landschaft: Westeuropa" kann hier heruntergeladen werden.

Das könnte Sie auch interessieren