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Sonstiges 20.01.2014
Sonstiges 20.01.2014

Aus für digitalen Zeitschriften-Kiosk Telekom schließt Pageplace

Die Deutsche Telekom stellt ihren Verkauf von E-Books über den hauseigenen Kiosk Pageplace komplett ein. Der Konzern will sich künftig ganz auf die Weiterentwicklung und Optimierung der Tolino-Hardware konzentrieren. Pageplace soll am 31. März 2014 endgültig vom Netz gehen.

Nach der Weltbild-Pleite gibt es jetzt die nächste schlechte Nachricht für die Tolino-Truppe: Die hat bekanntgegeben, den Betrieb von Pageplace bis zum 31. März 2014 komplett einzustellen. Bis zu diesem Zeitpunkt können Kunden des digitalen Kiosks noch auf ihr Kundenkonto mit der Download-Option der gekauften Inhalte zugreifen. Verkaufsstopp soll aber bereits Ende Februar sein. Alle Pageplace-Nutzer werden von der Telekom gebeten, ihre erworbenen Bücher oder Zeitschriften auf Tolino-Partner wie Weltbild.de, Hugendubel.de oder Buch.de zu übertragen oder offline zu sichern.

Mit dem Ende von Pageplace will sich die Telekom komplett aus dem E-Book-Verkauf zurückziehen. Der Konzern will aber Teil der Tolino-Kooperation bleiben. Künftig soll der Fokus jedoch stärker auf der Weiterentwicklung und Optimierung der Tolino-Gerätefamilie liegen. Die Telekom hatte Pageplace erst 2011 gestartet.

Mit dem Ende von Pageplace geht bereits für den zweiten Online-Zeitungskiosk aus der E-Book-Gruppe das Licht aus. Erst im September vergangenen Jahres wurde Pubbles eingestellt. Noch 2012 hatten die Buchhändler Weltbild und Hugendubel (DBH) 50 Prozent an der Plattform übernommen. Ziel war es, dem Online-Kiosk im Rahmen des Tolino-Projekts eine wichtige Rolle als Distributor von Verlagsinhalten zukommen zu lassen.

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