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Studie: Video rockt
Sonstiges 27.02.2009
Sonstiges 27.02.2009

Studie: Videowerbung rockt

Videowerbung online hat viele Formate

Videowerbung online hat viele Formate

Bewegtbildwerbung im Internet verzeichnet enorme Wachstumsraten. Aus gutem Grund: Online-Video-Ads kommen beim Nutzer gut an, haben eine hohe Werbewirkung und verbessern sogar das Image der werbenden Marken. Das hat die Studie „Bewegung im Netz" ergeben.

Die Untersuchung von Zukunft digital ist in Zusammenarbeit mit dem Burda Community Network, Tremor Media Europe und der PLAN.NET Gruppe entstanden. Der jetzt erschienene erste Teil gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand.

Die Bewegtbildwerbung im Internet gefällt den Nutzern besser als alle Standard-Online-Werbeformen. Laut einer Tomorrow Focus-Studie beispielsweise schlagen Preroll-Ads die anderen Werbeformen in allen Einzelindikatoren. Für fast 44 Prozent der Nutzer sind die Online-Video-Ads schlicht „besser als andere Werbung". Ob dieser Sympathiebonus mit der wachsenden Verbreitung der Bewegtbildwerbung im Internet schrumpfen wird, bleibt abzuwarten.

Erste Studien dokumentieren darüber hinaus die tatsächliche Werbewirkung von Online-Video-Ads: Laut einer AOL/Google-Studie aus dem Jahr 2007 gaben 64 Prozent der Nutzer an, dass Video-Ads bei ihnen eine Aktion ausgelöst hätten. 44 Prozent besuchten die Website des Unternehmens, 33 Prozent informierten sich über das Produkt oder die Dienstleistung. Andere Studien kommen zu nicht ganz so überwältigenden Ergebnissen, bestätigen aber die Tendenz.

Hier eine Übersicht über die Aktivitäten nach Nutzung von Online-Video-Ads:

Welches Format die beste CTR hat

Ein qualitativ hochwertiges redaktionelles Umfeld erhöht die Wirkung: Onlinevideo-Ads auf Webseiten von Zeitschriften aktivieren die Nutzer am stärksten, Sites mit User Generated Content am wenigsten. Instream-Videos erreichen mit 0,74 Prozent deutlich höhere Klickraten als In-Banner-Videos (0,4 Prozent). Auch Letztere aber schlagen konventionelle Bannerwerbung (0,1 Prozent) um Längen (Double Click auf der Basis von 301 Kampagnen).

Als Faustregel gilt: Ein Online-Video-Ad sollte nur in Ausnahmefällen länger als 15 oder 20 Sekunden sein. Zwar erhöht sich mit der Spotlänge die Werbeerinnerung. Allerdings steigt mit der Werbedauer auch die Abbruchquote deutlich an: Einen 30-sekündigen Spot sahen lediglich 30,8 Prozent der Befragten bis zum Ende – die ersten zehn Sekunden hatten noch 74,5 Prozent der Probanden gesehen.

Hier ein Überblick über Streaming-Video-Formate:

Zukunft digital bietet die Studie kostenlos zum Download an.

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