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Entlassungen bei 9flats und wimdu (Bild: Kathrin39 - Fotolia.com)
Sonstiges 30.08.2011
Sonstiges 30.08.2011

Entlassungen bei 9flats und wimdu Strategieänderungen und Kostensenkung

Wohnungsverwüstungen wie beim US-Vorbild Airbnb sind offenbar nicht das einzige Problem, mit dem private Zimmervermittler im Web zu kämpfen haben. Die deutschen Copy-Cats Wimdu und 9flats jedenfalls mussten einem Teil der Belegschaft die Kündigung überreichen.

9flats-Geschäftsführer Stephan Uhrenbacher strich 18 von insgesamt 108 Stellen, weil sich das Team künftig stärker um Endkundenakquise und nicht um neue Vermieter in der Datenbank kümmern wolle, berichtet deutsche-startups.de. Bei der Samwer-Beteiligung Wimdu mussten international 45 von 565 Beschäftigten gehen, um Kosten zu sparen - davon 25 in Deutschland. Betroffen waren hier vor allem der Vertrieb und das Marketing.

Über die Zahl der vermittelten Übernachtungen schweigen sich die Betreiber aus. Das in der letzten Finanzierungsrunde mit 1,3 Milliarden US-Dollar bewertete Vorbild Airbnb, das Mitte August den kleinen deutschen Mitbewerber Statthotel übernahm, gibt sich da offener und spricht von rund zwei Millionen vermittelten Übernachtungen seit dem Launch im August 2008.

Doch auch Airbnb geriet in den vergangenen Wochen in negative Schlagzeilen. Damals wurde bekannt, dass Vandalen, die eine Dachgeschosswohnung in San Francisco über den US-Dienst Airbnb angemietet hatten, die Bettlaken verbrannten, Laptop, iPod und Kamera stahlen und einen "beängstigenden" Geruch im Badezimmer verbreiteten. Stephan Uhrenbacher und sein Team reagierten sofort und kündigte eine Versicherung gegen die Schäden an.

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