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Sonstiges 14.02.2008
Sonstiges 14.02.2008

Was Social-Community-Mitglieder wirklich wollen

Blogs und Minigames sind es nicht, ergab eine aktuelle Studie.

Viele Social-Community-Betreiber entwickeln ihren Dienst an den Interessen der Nutzer komplett vorbei. Zu diesem deprimierenden Ergebnis kommt eine Studie der Fachhochschule Bonn Rhein-Sieg und des Wooby.com-Betreibers Freundliche Netzwerke, die "Spiegel Online" exklusiv vorliegt. Demnach können StudiVZ & Co. ihre Mitglieder vor allem dann glücklich machen, wenn sie einen Gratiszugang bekommen, eine gute Suchfunktion nutzen können und aktuelle Nachrichten auf der Startseite finden. Darüber hinaus ziehen die Nutzer einen Service, der sie an die Geburtstage ihrer Freunde erinnert, jedem Blog und Minigame vor, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Und sie wissen es zu schätzen, wenn ein Unternehmen ihre Privatssphäre schützt.

Die Studienautoren raten den Community-Betreiber daher, bei der Entwicklung neuer Services vor allem auf Alleinstellungsmerkmale zu setzen. "Was austauschbar wirkt, bleibt unter der Wahrnehmungsschwelle", so das Fazit von Jens Böcker, der an der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg das Verhalten von Internet-Nutzern untersucht.

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