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Sonstiges 06.05.2008
Sonstiges 06.05.2008

Sieben Schritte zur Web-2.0-Strategie

Torsten Schwarz

Torsten Schwarz

Um das Web 2.0 als Unternehmen zu nutzen, müssen Sie nicht gleich bloggen und eine Community aufbauen. Der Online-Marketing-Experte Torsten Schwarz hat sieben Schritte zur erfolgreichen Web-2.0-Strategie formuliert.

Um das Web 2.0 als Unternehmen zu nutzen, müssen Sie nicht gleich bloggen und eine Community aufbauen, findet der Online-Marketing-Experte Torsten Schwarz. Auf dem Online-Portal Marketing-Boerse.de hat er sieben Punkte zusammengestellt, die den Einstieg ins Web-2.0-Business ermöglichen.

1. Blog-Monitoring: Auch wenn Sie selbst mit Web 2.0 nichts am Hut haben wollen - andere reden über Sie. Also recherchieren Sie regelmäßig in der Blogsuchmaschine Technorati.com nach Ihrem Firmennamen. Das Suchergebnis können Sie als RSS-Feed abonnieren. Ihr Nutzen: Sie erhalten wertvolles Feddback zu Ihrem Unternehmen.

2. RSS-Feeds: Die meisten News im Web 2.0 gibt es wie einen Newsticker als RSS. Alle für Sie interessanten RSS-Feeds können Sie bequem auf einer Seite anzeigen lassen: iGoogle und Netvibes sind Beispiele solch personalisierter News-Aggregatoren. Alle Marketing-Termine erhalten zum Beispiel bei der marketing-BÖRSE: http://www.marketing-boerse.de/static/rss. Ihr Nutzen: Sie haben die für Sie wichtigsten Nachrichten auf einen Blick parat. 3. Social Bookmarks: Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, interessante Seiten Ihres Internet-Auftritt direkt bei Mister-Wong und Co. anzumelden. Auch unter diesem Beitrag ist eine solche Möglichkeit. Ihr Nutzen: Sie erhalten zusätzlich Besucher und verbessern Ihre Position in Suchmaschinen.

4. Wikipedia: Ihr Unternehmen sollte in der weltgrößten Online-Enzyklopädie nicht fehlen. Und wenn Sie drin sind, beobachten Sie den Eintrag. Ihr Nutzen: Sie erhalten zusätzlich Besucher und verbessern Ihre Position in Suchmaschinen.

5. Youtube, Flickr & Co.: Nutzer verbringen viel Zeit auf Video- und Fotoportalen. Schauen Sie, was über Sie selbst schon drinsteht und geben einmal Ihren Firmennamen ins Suchfeld ein. Stellen Sie selbst eigene Videos und Fotos ein. Ihr Nutzen: Sie bieten Menschen Informationen, die gezielt nach Ihnen suchen.

6. Weblogs: Sie sollten bloggen, wenn mindestens eine von den beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Sie haben Mitarbeiter, denen man auch im Gespräch sehr gerne zuhört und die genug Zeit und ein Interesse daran haben, ihre persönlichen Ansichten öffentlich kundzutun. Oder Ihr Unternehmen pflegt innen wie außen einen recht lockeren Umgangston. In einer solchen Unternehmenskultur kann auch ein Firmenblog interessant sein. Wenn Ihnen Mut und Mitarbeiter für einen Blog fehlen, lassen Sie die Finger davon.

7. Community & Kommentare: Echtes Social Web bedeutet, dass Sie Ihre Firma online demokratisieren: Jeder darf mitmachen und seine Meinung zu Ihren Produkten kundtun. Voraussetzungen dafür sind ein Umdenken im Unternehmen und die entsprechende Web-Software. Die "Light-Version" ist ein geschlossenes Online-Forum. Dorthin laden Sie Kunden ein, die Ihrem Unternehmen besonders verbunden sind und denen Sie vertrauen. In dieser kontrollierten Umgebung können erste Schritte zur offenen Kommunikation gelernt werden.

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