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Alternative Bezahlmethoden werden angenommen
Sonstiges 20.08.2012
Sonstiges 20.08.2012

Alternative Bezahlmethoden für virtuelle Güter Shoppen statt Bezahlen

Wer online spielt, kauft gelegentlich virtuelle Güter - auch wenn die meisten Spieler wenig Bereitschaft zeigen, Geld für ihre Leidenschaft auszugeben. Mittlerweile gibt es aber auch alternative Bezahlmethoden.

Maximal zehn Prozent der Online-Spieler sind bereit, Geld für virtuelle Güter auszugeben, sagt eine Studie des Online-Marketing-Anbieters Deal United. Dem will der Anbieter von alternativen Zahlungsmethoden etwas entgegensetzen und stellt das "Pay by Shopping"-Prinzip vor.

Bei Pay by Shopping erhält der Spieler zum Beispiel beim Einkauf in einem Partnershop des Offer-Wall-Anbieters neben dem bestellten Produkt sein virtuelles Gut kostenlos dazu. Damit kann er dann in dem Game die nächste Spielstufe erreichen. Für alle Beteiligten sei das Konzept interessant, denn der Spielbetreiber kann so mehr Spielteilnehmer anziehen, während der kooperierende Shopbetreiber Kunden gewinnt.

Bei der Befragung von Deal United gaben 32 Prozent der Casual Gamer an, mindestens ein bis zweimal im Monat solche Angebote zu nutzen. Dabei kauft die Hälfte der Pay by Shopping-Nutzer online Kleidung und Schuhe, 43 Prozent erwerben Gutscheine oder Software (30 Prozent) oder nutzen kostenpflichtige Onlinedienste.

Bis zum Jahr 2015 soll sich der Umsatz, der über den mobilen Verkauf virtueller Güter erzielt wird, um mehr als die Hälfte steigern. Eine internetworld.de-Befragung unter Lesern ergab im vergangen Jahr, dass mehr als jeder Vierte bereits einmal Zubehör für Onlinegames erworben hat.

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