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Sonstiges 18.06.2008
Sonstiges 18.06.2008

Sevenload will an die Börse

Das Videoportal plant den Börsengang und holt sich ausgerechnet Hilfe von einem, der weiß wie es nicht geht: der Deutschen Telekom.

Die nächste Volksaktie 2.0 steht in den Startlöchern: Das Videoportal Sevenload.com will an die Börse. Nach dem Business-Netzwerk Xing versucht damit der nächste Web 2.0-Player den Börsengang - allerdings frühestens 2009. Um den Börsengang perfekt zu machen, arbeitet Sevenload-Besitzer Ibrahim Evsan ausgerechnet mit der Deutsche Telekom, die nach den hohen Verlusten mit der T-Aktie vom Börsenliebling zum Börsenbuhmann wurde. Jetzt soll die Telekom-Tochter T-Online die Kassen von Sevenload mit Investitionen von 15 Millionen Euro aufbessern, berichtet das "Handelsblatt". Insgesamt werden, gemeinsam mit dem T-Online-Engagement, einer Finanzspritze vom Hubert Burda Verlag, dem 20 Prozent von Sevenload gehören, sowie Geldern aus Management und Belegschaft 25 Millionen Euro für die Finanzierung des Börsengangs zusammen kommen.

Erst kürzlich hatten Sevenload und T-Online eine Content-Allianz in Sachen Online-Videos beschlossen. Konkret bindet die Tochter des Magenta-Riesen Deutsche Telekom ab sofort ausgewählte Videos von Sevenload und auch neue Formate ein. Durch die Kooperation wollen die Partner Video-Content in Deutschland effektiv vermarkten.

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