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SEPA-Übergangsfrist verlängert
Sonstiges 09.01.2014
Sonstiges 09.01.2014

EU-Kommission fürchtet Zahlungsunterbrechung SEPA-Übergangsfrist verlängert

Händler, die die Umstellung auf das neue europäische Zahlungssystem SEPA noch nicht vollzogen haben, können aufatmen: Die EU-Kommission hat entschieden, die Übergangsfrist um sechs Monate zu verlängern.

Die neue Deadline ist der 1. August 2014: Bis dahin sind noch Überweisungen in den landeseigenen Systemen möglich. Eigentlich sollte die Übergangsfrist am 1. Februar 2014 enden und ab diesem Zeitpunkt alle Zahlungen über das neue europäische System SEPA (Single Euro Payments Area) abgewickelt werden. Mit dieser Maßnahme will die EU-Kommission jedes Risiko einer Zahlungsunterbrechung vermeiden, teilte die Behörde in Brüssel mit. Die Umstellung sei derzeit noch nicht weit genug fortgeschritten, um einen "reibungslosen Übergang" zu ermöglichen.

Mit dem neuen Zahlungssystem werden die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen abgeschafft und durch neue internationale Kontonummern ersetzt, den sogenannten Iban. Diese bestehen aus 22 Stellen. Für die Kunden deutscher Banken beginnt die Iban mit DE, es folgen zwei neue Ziffern und anschließend Bankleitzahl und Kontonummer.

Fast 40 Prozent der deutschen Online-Shops ermöglichen ihren Kunden derzeit die Zahlung per Lastschrift. Um diese beliebte Zahlungsart auch in Zukunft anbieten zu können, müssen sie ihren Betrieb rechtzeitig SEPA-fähig machen. Alles, was E-Commerce-Betreiber wissen müssen, hat INTERNET WORLD Business im Dossier SEPA-Einführung zusammengefasst, darunter auch Tipps, wie die Umstellung gelingt.

Mehr zum Thema Payment im Allgemeinen erfahren Sie im Whitepaper "Bezahlen im Internet".

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