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Groupon-CEO Andrew Mason auf der DLD Conference
Sonstiges 23.01.2012
Sonstiges 23.01.2012

Groupon-CEO Mason auf der DLD Conference "Nur wir selbst können uns gefährlich werden"

Im November 2011 ging das Couponingportal Groupon an die Börse - auf der DLD Conference in München sprach Gründer und CEO Andrew Mason über rasantes Wachstum, Kopien des Geschäftsmodells und die Unterstützung durch die Samwer-Brüder.

"Unser Geschäftsmodell lässt sich leicht kopieren, doch es ist schwer, damit erfolgreich zu sein", sagt Mason. Mit einem Angebot pro Stadt gestartet, biete das Portal heute dutzende an. Das Wachstum sei rasant  - "wenn man von all unseren Zahlen jeweils eine Null hinten wegstreicht, klingen sie realistisch". 

Groupon bezeichnet der CEO als "Technologieunternehmen mit einem menschlichen Kern. Wenn alle Facebook-Mitarbeiter entscheiden, sich einen Monat an den Strand zu legen, funktioniert das Netzwerk weiter - bei uns wäre das nicht möglich." Viele Kritiker verstünden nicht, dass die Exzellenz der Mitarbeiter den Unterschied machten. "Nur wir selbst können uns gefährlich werden. Wir können nur versagen, wenn wir Fehler machen."

Fehler hatte es im Vorfeld des Börsengangs einige gegeben - unter anderem musste Groupon die Umsatzzahlen nach unten korrigieren. "Wir sind keine perfekte Firma, wir lernen noch", kommentierte Mason diesen Vorgang. Auf der DLD Conference im Vorjahr hatte Mason einen möglichen Börsengang noch "wünschenswert" genannt.

Inzwischen hat das Unternehmen 10.000 Angestellte, 7.000 davon außerhalb der USA. Mason lobte die Unterstützung durch die Samwer-Brüder: "Marc und Oliver sind die besten im operativen Geschäft - ohne ihre Hilfe wären wir international nicht so erfolgreich."

Auf die Kritik daran, dass das Unternehmen bereits vor dem Börsengang Anteile verkauft hat, reagierte der Gründer gelassen: Weitere Investoren an Bord zu holen, sei der beste Weg gewesen, diese ans Unternehmen zu binden. "Wenn wir nicht an Groupon glauben würden, hätten wir es längst verkauft."

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