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Sonstiges 25.03.2013
Sonstiges 25.03.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 25.03.2013 Sears wehrt sich mit "Fulfillment by Sears" gegen Amazon

In den USA geben Unternehmen wie Sears oder Walmart in Sachen Online-Handel deutlich mehr Gas als irgendein Multichannel-Anbieter in Deutschland. Aktuellstes Beispiel: Sears. Das US-Warenhaus nimmt es nicht länger hin, dass in Sachen Online-Logistikexzellenz immer nur ein Name fällt: Amazon. Stattdessen will das Unternehmen beweisen: Wir können das auch - und bietet seine Logistikkompetenz jetzt auch Marktplatzpartnern an. Außerdem in den E-Commerce-Trends: Heiße Spekulationen über Getgoods und welcher Hersteller seine Produkte jetzt auch nicht mehr online verkaufen lässt.

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- NEWS -

Getgoods sorgte am Wochenende für Spekulationen. Laut Wirtschaftswoche soll sich Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals mit 22 Prozent an der Versendergruppe beteiligt haben. Getgoods selbst erklärte bei der Telefonkonferenz zur Präsentation der vorläufigen Geschäftszahlen 2012, bereits eine Absichtserklärung über den Kauf eines Wettbewerbers unterschrieben zu haben. >>>via Exciting Commerce

Oricura heißt ein neuer Online-Shop für originale und kuratierte Kunstwerke. Arbeiten aus verschiedenen Epochen - vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart - können zum Festpreis erworben werden. Die Verkaufspreise starten bei 100 Euro, mehrheitlich liegt der Preis der angebotenen Werke im Bereich bis 5.000 Euro. Hinter Oricura steht unter anderem Tino Kyre, der schon in seiner Zeit als Vorstand bei Utopia.de Online-Erfahrung sammelte. >>>Pressemitteilung

Twotickets.de erweitert seinen Veranstaltungskalender um Inhalte der Ticketbörse Viagog. Auf dem Dienst werden ungenutzte Eintrittskarten auf sicherem Weg verkauft und gekauft. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Sears will mit "Fulfilled by Sears" Amazons FBA-Service in die Parade fahren. Online-Händler in den USA, die auf dem Sears-Marktplatz verkaufen, können die Sears-Logistik nutzen, um Online- und Offline-Bestellungen, die sie über den Marktplatz oder andere Bestellwege generieren, abzuwickeln. "Wir haben die Möglichkeit, Bestellungen viel schneller und kosteneffizienter zu verschicken als andere Verkäufer, da wir im ganzen Land Fußstapfen in Form von Läden oder Logistikzentren haben", erklärt das Unternehmen. >>>Internet Retailer

Starbucks hat mit einer Aktion auf Groupon den Couponing-Anbieter am Freitag streckenweise lahmgelegt. Mehr als 100.000 Kunden kauften schon am Morgen eine Starbucks-Geschenkekarte im Wert von zehn US-Dollar für fünf US-Dollar. >>>Internet Retailer

Der Spieleentwickler Games Workshop hat den Online-Vertrieb seiner Spiele in den USA verboten. Der Erfolg der Marke basiere nicht nur auf der Entwicklung innovativer Spiele, sondern auch auf effizientem Retail-Marketing und einem positiven Einkaufserlebnis für den Kunden, heißt es zur Begründung. Hier würde der stationäre Handel die besten Möglichkeiten bieten. >>>40kings.de

Tesco schickt seine Kunden per Google Street View auf Ostereier-Suche. Dazu wurden in ganz Großbritannien virtuelle Ostereier versteckt, wer sie findet, wird mit Süßigkeiten und die Hoffnung auf ein Samsung Galaxy Tab 2 Tablet belohnt. Wer an der Aktion teilnehmen will, zahlt mit Facebook-Likes. >>>t3n.de

Apple erzielt mit iTunes jährlich rund zwei Milliarden US-Dollar Gewinn, rechnet das Beratungsunternehmen Asymco anlässlich des kommenden zehnten Geburtstages der Plattform vor. Das entspräche einer Umsatzrendite von 15 Prozent. >>>Asymco.com

Samsung und die Universal Music Group wollen gemeinsam digitale Musik nach Afrika bringen. Unter dem Namen "The Kleek" launchen beide Partner einen pan-afrikanischen digitalen Musikservice. Auch andere Unternehmen werden langsam in Afrika aktiv: Apple startete im Dezember iTunes in Südafrika, der französische Musikstreaming-Dienst Deezer etablierte sich zur selben Zeit in weiten Teilen des Landes. In Nigeria gewinnt der Musikdienst iRoking zunehmend an Bedeutung. >>>NYTimes.com

Apple hat den Indoor-GPS-Spezialisten WifiSLAM übernommen. Für Branchenbeobachter ist das ein Zeichen, dass sich der Kampf um Indoor-Mobile-Location aufheizt. >>>The Wall Street Journal

- BACKGROUND -

Preisgestaltung: Online-Händler zeichnen Kleidungsstücke in unterschiedlichen Größen und Farben oft unterschiedlich aus, zeigt eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW in 50 Online-Shops für Bekleidung und Schuhe. Während im stationären Handel die Preise identisch sind, ist im Internet eine Damenhose von Maison Scotch bei Amazon für 46 Euro erhältlich, die fünf Zentimeter kürzere Variante kostet 55 Euro. Ähnliche "Zappelpreise", fanden die Tester in jedem zweiten Web-Laden, darunter Amazon, Bader, Klingel, Madeleine, PeterHahn, Walbusch, Wenz, Galeria Kaufhof, Peek & Cloppenburg, Baur, Bonprix, Schwab, 3suisses, Heine, Frankonia oder Witt. Der Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels kritisiert das Vorgehen. Unterschiede zwischen M und L würden wenig Sinn machen, so Geschäftsführer Siegfried Jacobs. Kunden sollten sich direkt an die betreffenden Online-Händler wenden. >>>VZ-NRW.de

Online-Drogeriemarkt: Jeder fünfte Internet-Nutzer hat einer Studie des Branchenverbandes Bitkom zufolge Drogerieartikel wie Duschbad, Parfüm oder Kosmetik schon einmal online gekauft. Besonders beliebt sind Drogerieartikel offenbar bei den Nutzern ab 30. Hier liegt der Käuferanteil bei einem Viertel, in der Zielgruppe 18 bis 29 bei 19 Prozent. Für die Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internet-Nutzer ab 14 Jahren befragt. >>>Internetworld.de

Online-Sportartikelmarkt: Der Sportartikelmarkt ist von hohem Preisdruck und Markendominanz geprägt - kein leichtes Umfeld für Sportartikelhändler. INTERNET WORLD Business zeigt, warum das Potenzial dieses Marktes trotzdem noch lange nicht ausgeschöpft ist, insbesondere für die kleinen Händler. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

14 Millionen Euro Steuergelder soll Amazon, der seine Gewinne mehrheitlich in Luxemburg versteuern lässt, in Deutschland erhalten haben, um in strukturschwachen Regionen Arbeitsplätze zu schaffen, meldet die "Süddeutsche Zeitung" und beruft sich dabei auf eine kleine Anfrage der Fraktion der Linken. 6,5 Millionen Euro vergab die Sächsische Aufbaubank als nichtrückzahlbare Förderung für ein Logistikzentrum in Leipzig, das Amazon anschließend verkaufte und jetzt als Mieter nutzt. Für das Hersfelder Logistikzentrum flossen im gleichen Jahr 670.000 Euro. In der Regel steuern die Länder zu den Bundeszuschüssen nocheinmal denselben Betrag bei. >>>Heise.de

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