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Helmut Hoffer von Ankershoffen steigt auch bei Neofonie aus
Sonstiges 11.10.2010
Sonstiges 11.10.2010

Helmut Hoffer von Ankershoffen steigt auch bei Neofonie aus Schadensbegrenzung beim IT-Dienstleister

Alleiniger Neofonie-Chef: Thomas Kitlischko

Alleiniger Neofonie-Chef: Thomas Kitlischko

Mit dem WeTab wollte er Apple Konkurrenz machen, verkündete Helmut Hoffer von Ankershoffen zum Jahresanfang. Nach einer peinlichen Lobhudelei unter fremdem Namen, ließ er seinen Posten als WeTab-Geschäftsführer ruhen. Nun zieht er sich auch aus der Geschäftsführung des IT-Dienstleisters Neofonie zurück.

Mit seinem Rückzug überlässt Helmut Hoffer von Ankershoffen die Geschäftsführung der Neofonie Thomas Kitlitschko. Erst im Juli 2010 wurde Kitlitschko in die Geschäftsleitung berufen. Hoffer von Ankershoffen bleibt als einer von drei Gründern der Neofonie als Gesellschafter im Unternehmen.

Am vergangenen Dienstag hatte er betont, trotz seines Rücktritts bei WeTab, Sprecher der Geschäftsführung und Gesellschafter des von ihm gegründeten Softwareentwicklers neofonie bleiben zu wollen. Bei der WeTab GmbH übernahm inzwischen Geschäftsführer Tore Meyer das Ruder.

Die Geschichte des WeTabs ist voller Pannen. Der Tablet-PC musste wegen zuviel Namensähnlichkeit mit dem iPad von WePad in WeTab umbenannt werden. Schon bei der ersten Vorstellung des Geräts gab es reichlich Kritik, da damals lediglich ein Film auf dem Gerät abgespielt wurde, dass die möglichen Features nur simulierte. In der Folge wurden zahlreiche Bedenken an der Funktionsfähigkeit des Geräts laut, die erst mit einer zweiten Präsentation ausgeräumt werden konnten.

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