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Sonstiges 13.05.2013
Sonstiges 13.05.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 13.05.2013 Rakuten kündigt Logistikservices in Deutschland an

Weil sich beim letzten Rakuten-Shopping-Marathon zeigte, dass viele kleinere Händler mit dem Abwickeln größerer Bestellvolumina überfordert sind, will Rakuten ihnen in punkto Logistik jetzt selbst unter die Hände greifen. Noch in diesem Jahr sollen in Deutschland Logistikservices angeboten werden, kündigte Rakuten-Chef Hiroshi Mikitani auf der "Rakuten-Expo" in Bamberg an. Außerdem in den E-Commerce-Trends: Was Metro-Chef Olaf Koch über seine eigenen Webauftritte denkt und wie die Staubwedelmarke Swiffer Amazon unter die Arme greift.

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- NEWS -

Media-Saturn will im zweiten Halbjahr online einiges an Neuigkeiten bringen und auch irgendwann das Design auf den neuesten Stand bringen. Es gebe durchaus berechtigte Kritik von Leuten, die sagen würden, die  Seite sehe Käse aus und der Wettbewerb sei viel bedienerfreundlicher, sagte Metro-Chef Olaf Koch. Man habe aber nicht den Fehler begangen, eine "superduper Internetseite zu machen, die alles schlägt, was es sonst gibt am Design, aber am Ende kommt dann nix bei rum." >>>Exciting Commerce

Rakuten will in Deutschland so schnell wie möglich zentrale Logistikdienstleistungen anbieten. Aktuell seien mehrere Standorte in der engeren Wahl, erläuterte Rakuten-Chef Hiroshi Mikitani am Samstag am Rande der "Rakuten Expo" in Bamberg. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein neues Seitenmodell vorgestellt, bei dem Shopbetreiber auf überlangen Produkt- und Shop-Seiten Kunden auf vielfältige Art und Weise zum Kauf animieren sollen. Erste Indizien, wie das in Zukunft aussehen könnte, sind bei Crêpes Suzette zu sehen. >>>Exciting Commerce (1) und (2)

Die Staubwedelmarke Swiffer hat sich mit Amazon verbrüdert. In TV-Spots wirbt das Unternehmen damit, das Swiffer Starterset kostenlos zu testen und verweist dafür am Ende einiger Spots auf eine Unterseite bei Amazon. Dort kann das Swiffer-Starterset dann online bestellt werden. Wer den Code auf der Swiffer-Verpackung anschließend bei swiffer-testwochen.de eingibt, erhält den Kaufbetrag zurückerstattet.

Ravensburger erzielte 2012 rund eine Millionen Euro über den Verkauf seiner Brettspiele, Puzzles und Kinderbücher im Web. Der Gesamtumsatz liegt bei 330 Millionen Euro. Man wolle dem Fachhandel im Web keine Konkurrenz machen und verkaufe nur zum Originalpreis, doch im Webshop bekomme der Kunde das komplette Ravensburger-Sortiment, was stationäre Händler nicht bieten könnten. >>>Welt.de

DaWanda hat die zweite Ausgabe seines "LoveMags" einem Redesign unterzogen und greift damit optisch dem Relaunch der Website im Sommer voraus. Auf 100 Seiten werden Verkäufer und Unikate vorgestellt. >>>Versandhausberater.de

- INTERNATIONAL -

Amazon.coms-Startseite war am Morgen des 10. Mai für zehn Minuten offline. Besucher der Seite sahen den Error-Hinweis "Http 503 Server Unavailable". Über die Gründe schweigt sich der E-Commerce-Riese wie gewohnt aus. >>>Internet Retailer

- BACKGROUND -

Online-Shop-Verkauf: Egal ob Kleidung, Musik, Essen oder Möbel - mittlerweile kann man fast alles im Web kaufen, sogar Online-Shops. Warum die Übernahme eines Solchen Käufer und Verkäufer vor große Herausforderungen stellt und was dabei zu beachten ist, erklärt INTERNET WORLD Business. >>>Internetworld.de

Retouren-Management: Die Verwertung von Rücksendungen ist auch für Versandhändler mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden. Auch für kleine Händler bietet sich die Möglichkeit, diese unliebsame Aufgabe auszulagern. >>>Der Handel

- GEHÖRT -

"Wir können nicht 25 Prozent des Marktes ignorieren. Wir müssen überall dort präsent sein, wo der Konsument die Spielwaren sucht."
Branchenriese Playmobil hat Online-Händler lange Zeit nicht beliefert. Das kann sich das Unternehmen inzwischen aber nicht mehr leisten. >>>Welt.de

"Stellen Sie sich vor, es gäbe nur Online-Supermärkte und jemand hat plötzlich die Idee von einer Lagerhalle zum Selbstabholen. Es gibt kaum freundlichen Kundenservice, alles macht man selbst und dadurch spart man fünf Euro Liefergebühr. Jeder würde sagen, das klappt nie, da kauf ich lieber online ein."
Food.de-Gründer Karsten Schaal ist davon überzeugt, dass sich die Gewohnheiten der Menschen auch in Sachen Online-Lebensmitteleinkauf ändern werden. Doch wer von den klassischen Händlern glaube, mit einem Onlineshop sei es getan, solle lieber keine Lebensmittel online verkaufen. >>>Lebensmittel Praxis

"Amazon war immer schon ein Technologiekonzern, was für Außenstehende erst einmal nicht ersichtlich ist. Dass dieses Wahrnehmung so ist, wie sie ist, stört uns nicht. Denn die meisten Menschen nutzen Amazon ja, um einzukaufen. Und es ist gut so, dass diese Menschen gar nicht erst darüber nachdenken müssen, dass Amazon ein Technologieunternehmen ist. Einfach deshalb, weil alles ganz natürlich funktioniert wie es soll. Seit wir allerdings das Cloud-Service-Geschäft betreiben, werden wir natürlich immer stärker auch als einer der großen Hightech-Konzerne wahrgenommen."
Amazon-Technikchef Werner Vogels rechnet damit, dass die von ihm verantwortete Tochter Amazon Web Services in Zukunft ebenso viel zum Konzernergebnis beisteuern wird wie das Handelsgeschäft. >>>manager-magazin.de

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