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Playnik wird INTERNET WORLD Business-Idee 2009
Sonstiges 23.06.2009
Sonstiges 23.06.2009

Playnik wird INTERNET WORLD Business-Idee 2009

hatte zum Schluss die Nase vorn: Nach einem spannenden Endspurt hat sich die Spiele-Community von World Wide Games aus Hamburg bei der INTERNET WORLD Business-Idee 2009 durchgesetzt.

Das Start-up wurde daher heute auf dem INTERNET WORLD Kongress in München mit einem silbernen OnlineStar ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig darüber, zur INTERNET WORLD Business-Idee 2009 gewählt worden zu sein", sagte Malte Paul, Geschäftsführer von World Wide Games, nach der Preisverleihung. „Der Titel zählt zweifellos zu den prestige-trächtigsten Preisen, den ein junges Unternehmen in unserer Branche gewinnen kann." Auf den Rängen: und . Die Einkaufs- und Modewelt, die in München organisiert wird, erreichte den zweiten Platz, der Marktplatz für Übersetzungsdienstleistungen aus Hamburg den dritten.

Für den Gründerwettbewerb, den INTERNET WORLD Business in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstaltete, haben zehn renommierte Internet-Unternehmer und Investoren insgesamt 20 Start-ups ins Rennen geschickt. Diese wurden online ausführlich präsentiert und von Nutzern bewertet. Mehr als 25.000 von ihnen nahmen an der Onlinewahl teil und stimmten für das Unternehmen mit dem besten Geschäftsmodell.

Playnik entschied dieses Rennen für sich. Bei der Community von World Wide Games haben sich seit dem Start 2008 etwa eine Million Nutzer registriert, um sich über Onlinespiele auszutauschen und gemeinsam Level anzugehen. „Playnik verbindet Community-Funktionen mit der Entwicklung von Spielen und hat daraus ein Geschäftsmodell aufgebaut, das sich schnell monetarisieren und internationalisieren lässt", lobte Dominik Grollmann, Chefredakteur der INTERNET WORLD Business, das Unternehmen bei der Preisverleihung. „Start-ups wie Playnik beweisen, dass im Internet mit Inhalten Geld verdient werden kann."

Playnik profitiert von Premium-Mitgliedschaften und Werbung, vor allem aber durch den Verkauf von virtuellen Gütern wie Add-Ons, die Spielzüge beschleunigen, und Ausstattung für Spielefiguren. Das ist ein Wachstumsmarkt, auf dem inzwischen pro Jahr weltweit 55 Milliarden Euro erwirtschaftet werden und der die Filmindustrie bereits hinter sich gelassen hat. „ Browser-Games bieten ein gigantisches Wachstumspotenzial", erklärt Playnik-Chef Malte Paul. „Der große Erfolg, den wir seit der Gründung von Playnik Anfang 2008 haben, verleiht dieser weltweiten Entwicklung Ausdruck. Wir werden in diesem Markt mit vielen frischen Ideen und neuen Produktkonzepten partizipieren." Damit die Spiele-Gemeinschaft ihre Geschäfte weiter internationalisieren kann, haben Holtzbrinck Ventures und der High-Tech-Gründerfonds Risikokapital beigesteuert.

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