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Sonstiges 28.03.2013
Sonstiges 28.03.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 28.03.2013 P&C Düsseldorf geht unter FashionID.de online

Online-Verfügbarkeitsabfragen mögen ein technischer Kraftakt sein - in Zukunft jedoch sind sie als Service für Multichannel-Anbieter unabdingbar und bei "Will-haben-sofort"-Kunden mit Smartphone auch ein echter Wettbewerbsvorteil gegenüber Online-Pure-Playern. Der neue Online-Shop FashionID.de von P&C Düsseldorf ist lobenswerterweise mit dem Feature auch gleich gestartet. Der restliche Shop allerdings lässt einen Wiedererkennungswert der Marke P&C vermissen. Außerdem in den E-Commerce-Trends: Um wieviel der Online-Musikhandel n Sachen Umsatz den stationären überholt hat und was Asos mit seiner deutschen Niederlassung in Berlin plant.

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- NEWS -

P&C Düsseldorf hat unter FashionID.de seinen Online-Shop gelauncht. Der Shop, der mit 20.000 Produkten und 300 Marken rund drei Viertel des stationären Angebots abdeckt, sieht aus wie die der meisten Mitbewerber auch, bietet eine 60-Tage-Rückgabegarantie sowie die Möglichkeit, über Facebook Freunde zu fragen, wie diesen das Produkt gefällt. Für Kunden mit Kundenkarte entfällt die Versandgebühr in Höhe von 3,95 Euro - eine gute Motivation für den Kunden, sich eine solche Karte ausstellen zu lassen. Auch der Versand in die Filiale ist kostenfrei. Außerdem gut gelöst ist die Online-Verfügbarkeitsabfrage für die Filialen. >>>Textilwirtschaft.de

Asos will im Sommer in Berlin seine erste deutsche Niederlassung eröffnen. Die Geschäftsführung übernimmt Moritz Hau, der zuvor bei Yoox den US-Markt verantwortete. Hauptaufgabe der Berliner sollen Marketing und Kommunikation sein. Das Handelsgeschäft wird weiter über den Hauptsitz in London laufen. >>>OnetoOne.de

Mornin' Glory, ein seit November 2012 bestehender Abodienst für Rasierklingen, will bis Jahresende für eine fünfstellige Zahl männlicher Kunden die erste Adresse in Sachen Rasur und Pflege werden. Das kündigte Gründer Nicolas Stoetter gegenüber Deutsche-Startups.de an. Außerdem soll das Sortiment erweitert werden und Mornin' Glory behutsam zur starken Marke aufgebaut werden. >>>Deutsche-Startups.de

Spreadshirt baut seinen Marketing- und Vertriebsbereich aus und hat die vier neuen Positionen Global Head of Marketing, Product Management, Art Director und European Sales Director neu geschaffen. Ziel sei es, das Außenprofil zu schärfen, die Plattform für Kunden leichter zugänglich zu machen, die Bekanntheit auszubauen und den Key-Account-Bereich zu stärken. >>>Textilwirtschaft.de

- INTERNATIONAL -

TUI UK meldet, dass aktuell vier von zehn Kunden des Reisekonzerns ihren Sommerurlaub für 2013 online gebucht hätten. In nordischen Ländern läge der Anteil gar bei 67 Prozent. >>>Internet Retailing

eBay hat unter dem Namen "Sell it forward" in den USA einen Dienst gelauncht, bei dem Nutzer gebrauchte Kleidung, Schuhe oder Taschen kostenfrei via UPS an den eBay-Partner Goodwill Industries schicken lassen kann. Der prüft, ob sich wenigstens zehn US-Dollar Umsatz damit erzielen lassen, stellt die Produkte dann bei eBay ein und überweist 50 Prozent des Endpreises an den Kunden. Der Rest soll Arbeitslosen dabei helfen, zurück in die Beschäftigung zu finden. Sind die eingeschickten Produkte zu schlecht für den Verkauf, erhält der Kunde immerhin einen Spendenbescheid. Das Projekt dürfte eBay als Feldtest dienen. Schließlich schießen im Modebereich immer mehr Marktplätze für Gebrauchtes aus dem Boden, die dem Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket anbieten. Für Deutschland ist der Dienst allerdings noch nicht geplant. >>>Basic Thinking

- BACKGROUND -

Online-Musikhandel: Erstmals ist der Online-Musikhandel 2012 nach Umsatzanteilen am stationären Handel vorbeigezogen. Wurden vor zehn Jahren noch zwei Drittel aller Umsätze im Musikgeschäft über Elektromärkte, Fachhandel und andere Brick & Mortar-Anbieter generiert, liegt der Anteil heute nur noch bei 47,3 Prozent. Der E-Commerce-Versandhandel brachte es auf 28,2 Prozent (plus 1,8 Prozentpunkte mehr als 2011), der Downloadbereich auf 19,3 Prozent (3,4 Prozentpunkte mehr als 2011). Die verbleibenden fünf Prozent entfallen auf Mailorder-Versender oder Clubs, meldet der Bundesverband Musikindustrie. >>>Mediabiz.de

Webshop-Verkauf: Was müssen Unternehmer rechtlich beachten, wenn sie ihren Webshop verkaufen oder einen anderen Shop hinzukaufen? Shopanbieter.de hat die wichtigsten Fakten zusammengefasst. >>>Shopanbieter.de

- ZAHL DES TAGES -

Bei 5,9 Punkten stagniert der Konsumklima-Index der GfK für April. Der Aufwärtstrend bei der Verbraucherstimmung in Deutschland komme auf hohem Niveau zum Erliegen, konstatieren die Marktforscher. Zwar sei die Zuversicht der Bürger in die Konjunkturentwicklung zum ersten Mal sei Juni 2012 wieder über den langjährigen Durchschnittswert gestiegen, doch die Einkommenserwartungen haben sich auf hohem Niveau etwas eingetrübt. >>>Wiwo.de

- GEHÖRT -

"Wir mögen online zwar Marktanteile verlieren, im Gesamtmarkt haben wir jedoch Marktanteile gewonnen und sind Deutschlands größter Textileinzelhändler."
Otto-Konzernsprecher Thomas Voigt wehrt sich gegen den Vorwurf, Otto sei mit einem Online-Plus von 15 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro weniger stark gewachsen als der Gesamtmarkt. Im Gesamtmarkt Online kämen jedes Jahr sehr viele neue Anbieter hinzu, erklärte er. Der E-Commerce-Markt sei deswegen nicht maßgeblich für die Otto Group. >>>OnetoOne.de

"Wenn es uns alleine um Online-Umsätze geht, könnten wir auch sagen: Feuer frei! Aber das rechnet sich für uns nicht und macht nur den stationären Handel kaputt. Wir wollen auch im Netz eine hohe Verkaufsqualität. Die von uns definierten Qualitätskriterien gelten für jeden Vertriebskanal gleichermaßen."
Euronics-Chef Benedict Kober freut sich, dass er über seine Multichannel-Strategie mehr Kunden in die stationären Filialen lockt. Online-Umsätze seien für sein Unternehmen nicht entscheidend. >>>Channel Partner

"Wir sind die Preisbrecher. Ein Kia von Citeecar kostet pro Stunde nur einen Euro. Hinzu kommen 20 Cent pro Kilometer Benzinkosten. Wir ändern dadurch das Mobilitätsverhalten der Menschen wie einst die Billigflieger die Luftfahrtindustrie."
Citeecar-Chef Bill Jones geht in seiner Rentabilitätsberechnung davon aus, dass jeder Nutzer im Schnitt vier Mal pro Monat in ein Citeecar steigt und damit im Schnitt rund 40 Kilometer weit und vier Stunden lang fährt. Der Start in Berlin zeige, dass die Nutzer häufiger sogar noch häufiger unterwegs sind als prognostiziert. >>>Wiwo.de

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