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Onlinebrief der Post soll weniger als zehn Cent kosten
Sonstiges 24.11.2009
Sonstiges 24.11.2009

Onlinebrief der Post soll weniger als zehn Cent kosten

Deutsche-Post-Chef Frank Appel nennt Details zum geplanten Onlinebrief der Post. Der Service soll im Einzelpreis unter zehn Cent kosten, auch eine Flatrate sei möglich. Das Ziel: Einnahmeneinbrüche aus dem normale Briefgeschäft auszugleichen.

"Wir können nicht zusehen, wie wir beim klassischen Brief an Menge und Ergebnis verlieren. Wir müssen etwas wagen und ausprobieren", sagte Appel der Welt. Noch lasse sich nicht genau beziffern, was das neue Geschäftsfeld an Umsatz einbringen könne, mittelfristiges Ziel seien dreistellige Millionen-Euro-Beträge. Allerdings muss die Post das neue Produkt zuvor durch Werbung bekannt machen.

Das System für den Onlinebrief soll hohen Sicherheitsansprüchen genügen und den Versand von Verträgen und Urkunden rechtsverbindlich ermöglichen. Wer teilnehmen will, muss sich über den Personalausweis bei der Post registrieren lassen. Dann wird ein elektronischer Briefkasten eingerichtet. Versendet ein Kunde einen Brief, erhält er einen Code, damit das Briefgeheimnis gewahrt bleibt. Absender wie auch Empfänger sollen klar erkennbar sein.

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