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Bestellungen im Weihnachtsgeschäft
Sonstiges 27.12.2013
Sonstiges 27.12.2013

Bestellungen vor Weihnachten Online-Shopper gehen leer aus

Lange Gesichter am Weihnachtsfest: Weil schlechtes Wetter und die Masse an Online-Bestellungen die Paketdienste überforderten, standen viele mit leeren Händen vorm Weihnachtsbaum. Amazon kündigte an, Kunden für UPS-Verspätungen zu entschädigen.

In den USA kamen für einige Kunden die im Internet bestellten Weihnachtsgeschenke nicht mehr rechtzeitig zum Fest an. Der Paktedienst UPS hatte erklärt, dass die Zahl der Pakete die Kapazitäten der Luftfracht überstiegen habe, berichtet das . Neben einem unerwartet hohen Paketaufkommen führten die Lieferdienste Verspätungen auch auf schlechtes Wetter zurück - in Teilen der USA kam es zu Winterstürmen.

kündigte an, einigen Kunden in den USA 20-Dollar-Geschenkgutscheine anzubieten und Versandpauschalen zu erstatten. Der Online-Händler erklärte in E-Mails an seine Kunden, das eigene System habe die Bestellungen rechtzeitig verarbeitet. Etliche Kunden hatten ihrem Bestell-Frust via Luft gemacht: Viele US-Einzelhändler hatten ihnen die Lieferung der Pakete bis Heiligabend versprochen. Ein UPS-Fahrer mit 27 Jahren Berufserfahrung sprach "vom schlimmsten Weihnachten aller Zeiten". Alleine am Montag habe er 337 Adressen angefahren und 505 Pakete an die Kunden gebracht.

Auch in Deutschland kaufen immer mehr Konsumenten ihre Weihnachtsgeschenke im Web: 26 Millionen Bundesbürger planten laut einer Bitkom-Umfrage, ihre Geschenke im Internet zu bestellen.

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