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Potenzial von Paid Content für Verlage
Sonstiges 23.04.2013
Sonstiges 23.04.2013

Potenzial von Paid Content für Verlage "Nachrichten lassen sich nicht verkaufen"

Hält Bezahlmodelle nur bei langlebigen Inhalten für sinnvoll: Sugarman

Hält Bezahlmodelle nur bei langlebigen Inhalten für sinnvoll: Sugarman

Keine Konferenz ohne eine Diskussion über Bezahlinhalte auf Verlagsseiten. Auf der Next13 in Berlin lehnt Stanton Sugarman von Gruner + Jahr Paid Content für journalistische Angebote ab. Der Grund: mangelnde Erfolgsaussichten.

"Wer als Verlag eine Paywall in Deutschland einführen will, wird scheitern", prognostiziert Stanton Sugarman, Chief Digital Officer bei Gruner + Jahr, auf der Next13 in Berlin. Nachrichten ließen sich nicht verkaufen. Beim Wall Street Journal funktioniere das Konzept nur, weil das Angebot zur Hälfte von Firmen und Institutionen genutzt werde. 

Sein Vorschlag zur Überprüfung seiner These: Zeit.de solle doch den Anfang machen und ihre Artikel kostenpflichtig machen, fordert Sugarman den Moderator und Zeit-Online-Chefredakteur Jochen Wegner auf. "Wenn es geklappt hat, folgen wir dann langsam nach."

Denkbar sei ein Bezahlangebot für langlebige Inhalte wie Kochrezepte oder Reiseinformationen, so Sugarman. Um solche Projekte verwirklichen zu können, habe der Gruner + Jahr kürzlich eine neue Datenbank-Software eingeführt, mit deren Hilfe sich Informationen leicht gliedern und neu bündeln lassen.

In Deutschland ist der Axel-Springer-Verlag mit Bezahlangeboten - in erster Linie Apps - erfolgreich, was sich auch in der Bilanz 2012 widerspiegelt.

Halten Sie ein Bezahlmodell bei langlebigen Internetinhalten für erfolgversprechend? !

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