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Sonstiges 07.07.2008
Sonstiges 07.07.2008

Logistik bremst Handel

Eine aktuelle Studie zeigt: Der Preis bestimmt die Shopwahl und hohe Lieferkosten führen oft zum Kaufabbruch.

Der schönste Onlineshop nutzt wenig, wenn die Preise aus Sicht der Kunden nicht stimmen. Für gut die Hälfte aller Onlineshopper (48 Prozent) ist der Kaufpreis nach wie vor das ausschlaggebende Kriterium beim Einkauf im Internet. Der zweitwichtigste Faktor sind die Bezahlmöglichkeiten. 15 Prozent der Onlinekäufer machen die Entscheidung, bei welchem Händler sie einkaufen, von den angebotenen Zahlarten abhängig. Zu diesem Ergebnis kommt die unabhängige und repräsentative Umfrage, die "INTERNET WORLD Business" mit Ciao Surveys durchgeführt hat. Für die Studie wurden 1.000 deutsche Erwachsene ab 18 Jahren befragt.

Nicht unterschätzen sollten Onlinehändler außerdem die Preissensibilität ihrer Kunden bei den Versandkosten. 13 Prozent suchen sich ihre Lieblingsshops nach diesen Konditionen aus. Zu hohe Lieferpreise sind auch der Hauptgrund, warum Verbraucher nicht häufiger Waren über das Internet erwerben. Knapp 50 Prozent erklärten, dass sie den Einkaufsprozess deshalb häufig abbrechen. Das bedeutet, dass Onlinehändler von Anfang an auf mehr Transparenz bei den tatsächlich anfallenden Kosten achten sollten. Wer seinen Kunden erst kurz vor Abschluss der Bestellung mitteilt, dass Versandkosten in beträchtlicher Höhe anfallen, tut sich selbst keinen Gefallen.

Überraschend deutlich zeigt die Befragung, dass die Markenbindung im Onlinehandel nicht besonders hoch ist. Nur acht Prozent orientieren sich bei der Shopwahl an bekannten Markennamen. Das bedeutet, dass auch unbekannte Händler im Web gute Chancen haben. Mehr Ergebnisse aus der Umfrage lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der INTERNET WORLD Business (EVT: 7. Juli 2008).

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