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Sonstiges 18.06.2008
Sonstiges 18.06.2008

LinkedIn greift an

Das amerikanische Business-Netzwerk hat 53 Millionen Dollar Riskikokapital erhalten, das vor allem in den Ausbau des europäischen Geschäfts fließen soll.

Noch kann das Business-Netzwerk Xing auf dem deutschen Markt relativ unbehelligt schalten und walten. Das soll sich jetzt, geht es nach dem US-amerikanischen Konkurrenten LinkedIn ändern. Das US-Netzwerk hat von seinen Investoren insgesamt 53 Millionen US-Dollar an Risikokapital erhalten. "Das Geld wird LinkedIn vor allem in den Ausbau des Geschäftes in Europa stecken", sagte Europa-Chef Keven Eyres. Zum Beispiel auch in den Start einer deutschen Version: Die war zuletzt für Anfang Juni geplant, wurde aber nun abermals verschoben. In diesem Jahr soll sie aber online gehen. Auch das Europa-Team in London soll mit dem Geld von acht auf 20 Mitarbeiter bis Jahresende ausgebaut werden.

LinkedIn hat nach eigenen Angaben inzwischen 23 Millionen Mitglieder in aller Welt; sechs Millionen Mitglieder sind es in Europa. Allerdings liegt die Verweildauer mit durchschnittlich nur 9 Minuten deutlich unter den Werten des Platzhirschen Xing (30 Minuten).

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