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Schluss mit Verkauf von Adidas-Produkten bei Handelsplattformen?
Sonstiges 14.06.2012
Sonstiges 14.06.2012

Schluss mit Verkauf von Adidas-Produkten bei Handelsplattformen? Lieferstopp für Amazon- und Ebay-Händler

Adidas will verhindern, dass seine Produkte über Onlinehandelsplattformen wie Amazon oder Ebay verkauft werden. Offizieller Grund: Die Produktpräsentation dort sei nicht adäquat. Was steckt wirklich hinter diesem Schritt?

Adidas schockt die Onlinehändler mit einem Verkaufsstopp: Handelsplattformen, auf denen Onlinehändler Adidas-Produkte verkaufen, soll in Zukunft untersagt werden, die Sportartikel aus Franken anzubieten. Spätestens im Januar 2013 will das Unternehmen den Lieferstopp durchgesetzt haben, berichtet die online-haendler-adidas-legt-sich-mit-amazon-und-ebay-an/70050158.html:FTD.

Das Verkaufsverbot soll zunächst auf europäischen Handelsportalen eingeführt werden. Danach sei aber auch eine Durchsetzung der exklusiven Verkaufsstrategie weltweit geplant.

Aus dem Unternehmen verlautet, man wolle damit garantieren, dass die Produkte angemessen präsentiert werden. Brancheninsider vermuten jedoch etwas anderes: Ein an Verkaufsplattformen gerichtetes Verkaufsverbot bedeutet für Adidas auch, dass die Produkte dort nicht mehr mit Sonderkonditionen abgesetzt werden können. Das Markenimage könne somit exklusiver gestaltet werden.

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