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Rakuten greift Amazon an
Sonstiges 23.01.2012
Sonstiges 23.01.2012

Rakuten greift Amazon an Von Japan in die ganze Welt

Rakuten-Gründer Hiroshi Mikitani

Rakuten-Gründer Hiroshi Mikitani

Kriegserklärung aus Japan: Der japanische E-Commerce-Marktführer Rakuten will dem Online-Warenhaus Amazon die weltweite Vormachtstellung im E-Commerce abjagen. Und die Kriegskasse ist gut gefüllt.

"Wir haben als Handelsunternehmen einen sehr hohen Cash-Flow. Das eröffnet uns traditionell viele Möglichkeiten" - die Kriegserklärung des 47-jährigen Rakuten-Gründers Hiroshi Mikitani gegen den Grand Seigneur im E-Commerce, Amazon, strotzt vor Selbstbewusstsein und macht die Strategie zur Erringung der Weltherrschaft klar: Über Zukäufe will Rakuten seine Marktposition festigen. Ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag steht hierfür zur Verfügung.

In Europa sieht Mikitani einen wichtigen Markt. "Wir sehen Europa als eine Region für Wachstum", so der Japaner, der gegenwärtig aufgrund von Burdas "DLD" in München weilt und am Samstag weiter zum Händlertreffen seiner jüngsten Tochter Tradoria nach Bamberg reist, gegenüber dem "Handelsblatt". Ein Umsatzstandbein sollen elektronische Lesegeräte und E-Books werden. Hier zählt inzwischen die kanadische E-Book- und E-Reader Firma Kobo zum Rakuten-Imperium und verhalf den Japanern zur Marktführerposition in Kanada. In Europa zählt die französische Preissuchmaschine Priceminister und der Bamberger E-Commerce-Plattform-Anbieter Tradoria zum Unternehmen. Mit dem Kauf von Tradoria, seit Anfang des Jahres in Rakuten umfirmiert, zeigt sich Mikitani sehr zufrieden. "Hier wachsen wir sehr schnell", so sein Statement.

Ein vollständiges Interview mit Rakuten-Gründer Hiroshi Mikitani lesen Sie in der kommenden Ausgabe 3/2012 der INTERNET WORLD Business (EVT: 6. Februar 2012). Hier geht's zum kostenlosen Probeabo.

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