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Britische Teenager sind handysüchtig
Sonstiges 14.05.2012
Sonstiges 14.05.2012

Britische Teenager sind handysüchtig Internetnutzung verführt zu Handysucht

Die Mehrzahl der britischen Internetnutzer im Teenager-Alter geben zu, handysüchtig zu sein. Vor dem  Verlust ihres "Sprechknochens" haben die meisten Teenager Panik.

Knapp zwei Drittel (65 Prozent) der britischen Teenager, die mobil das Internet nutzen, halten sich für handysüchtig. Statt auf ihr Mobiltelefon zu verzichten, würden die jugendlichen Handynutzer eher Schokolade, Facebook oder Fernsehen aufgeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der Zielgruppe durch das Marktforschungsinstitut Intersperience.

Nicht nur Teenager fühlen sich ihrem Handy so verbunden - auch fast die Hälfte der Erwachsenen (48 Prozent) gaben bei der Studie an, nach ihrem Handy süchtig zu sein. Diese würden eher Make-up, Alkohol, Zigaretten und Kaffee aufgeben, als auf ihr Handy zu verzichten.

Dennoch geben mehr Teenager an, beim Verlust ihres Handys vermutlich in Panik auszubrechen als Erwachsene: 60 Prozent der jugendlichen Handynutzer beschrieben sich als "traurig, hilflos und einsam" ohne ihr Handy. Für Eltern bedeutet dies, einem stärkeren Druck durch ihre Kinder ausgesetzt zu sein, diesen ein Handy zur Verfügung zu stellen. Als Einstiegsalter für das erste Handy halten Erwachsene das 12. bis 13. Lebensjahr für ideal; Unter-18-Jährige sind der Meinung, dass man bereits ab 10 Jahren mit einem Handy ausgestattet sein sollte.

Die starke Affinität zum mobilen Kommunizieren führen die Studienorganisatoren auf den wachsenden Zugriff aufs Internet über Smartphones zurück. Dies habe deutliche Auswirkungen auf das Verhalten und die Gefühle der jugendlichen Handynutzer.

"Die meisten Leute halten die 18- bis 25-Jährigen für die 'digital natives', aber unsere Studie zeigt, dass die jetzt 12- bis 18-Jährigen eine noch stärker 'verbundene' Generation sind, von denen 61 Prozent täglich über ihr Handy sozial netzwerken", sagt Intersperience-Chef Paul Hudson. "Mit dem Erwachsenwerden dieser Generation wird sich Großbritannien in eine Nation der 'verbundenen Verbraucher' verwandeln."

Auch hierzulande wird der mobile Internetzugang immer beliebter: Vor allem jugendliche Nutzer interessieren sich für das mobile Surfen. In den USA sind treibende Kraft des mobilen Internetsurfens die sozialen Netzwerke.

Für die Intersperience-Studie wurden 1.400 Mobiltelefonnutzer befragt, darunter auch 400 Personen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

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