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Vom interaktiven Handel zum "Everywhere Commerce"
Sonstiges 03.01.2013
Sonstiges 03.01.2013

Entwicklungen und Trends 2013 Vom interaktiven Handel zum "Everywhere Commerce"

Von Multichannel bis Social Media - der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) wagt einen Ausblick, wie es in diesem Jahr mit dem interaktiven Handel weitergehen wird. Wichtiges Stichwort ist dabei die Entwicklung zum "Everywhere Commerce".

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) prognostiziert, was die wichtigen Entwicklungen und Trends im interaktiven Handel 2013 sein werden. Im kommenden Jahr werde Verschmelzung und Integration der Vertriebs- und Marketingkanäle weiter voranschreiten, so die Annahme. Dabei entwickle sich der interaktive Handel immer mehr zum sogenannten "Everywehre Commerce", was bedeute, dass die Kunden "selbst entscheiden, wann, wo und wie sie einkaufen wollen", so der Verband. Multichannel bleibe weiterhin das dominierende Thema.

"Für die Kunden sind Kanal und Zeitpunkt der Kaufentscheidung von wachsender Relevanz. Neben den klassischen Komponenten Produkt, Preis und Service entscheidet daher die Omnipräsenz der Anbieter künftig über einen erfolgreichen Kaufprozess", führt BVH-E-Marketing-Experte Martin Groß-Albenhausen aus: "Als Resultat führt die gewonnene Flexibilität der Kunden zu einer erhöhten Komplexität im Handel. Die Unternehmen reagieren auf diese Entwicklung mit der Verzahnung einzelner Kanäle. Trends bieten einen Mehrwert, wenn sie der Integration von Kanälen dienen oder als Schnittstellen zwischen ihnen fungieren."

Wachsende Bedeutung als Schnittstelle zwischen On- und Offline-Kanälen komme dabei mobilen Geräten zu. Ein Beispiel sei das Scannen von QR-Codes, womit bereits die Grenze zwischen stationärem Handel, klassischem Versand und E-Commerce durchbrochen werde, denn immer mehr Händler bieten Applikationen oder mobil-optimierte Websites an. Aber auch neue Formen von Printprodukten, wie etwa die sogenannten "Magaloge" (Verbindung aus Magazin und Katalog) würden bei Händlern auf wachsendes Interesse treffen: "Durch die Kombination von Online-Kampagnen und individualisierten Printerzeugnissen schaffen die Unternehmen ein ganzheitliches Erscheinungsbild. Elemente wie QR-Codes verbinden auch hier On- und Offline und leiten Kunden auf eine zur Anzeige passenden und individualisierten Landingpage", sagt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des BVH.

Nicht zuletzt erfahre auch die Nutzung von Social Media einen strategischen Wandel. Versendern gehe es inzwischen weniger darum, in sämtlichen Netzwerken vertreten zu sein. Wichtiger sei ein verbesserter Auftritt mit durchdachten Strategien und kontinuierlichem Monitoring.

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