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Sonstiges 01.07.2008
Sonstiges 01.07.2008

Intel will künftig auf TV-Werbung verzichten - zugunsten des Web

John Maloney verschiebt seine Werbebudgets

John Maloney verschiebt seine Werbebudgets

Der Chiphersteller Intel glaubt, über das Fernsehen seine Zielgruppe nicht mehr richtig zu erreichen. Jetzt wandert fast das ganze Werbebudget ins Web. Doch leicht ist die Mediaplanung dort auch nicht.

Fernsehwerbung des Chipherstellers Intel - beispielsweise mit der Blue Man Group - ist bald schon Vergangenheit. Stattdessen will Intel-Vorstand Sean Maloney fast das ganze Werbebudget des Unternehmens ins Internet investieren. Lediglich einige Printanzeigen in Tageszeitungen behält sich Maloney in traditionellen Medien noch vor. "Wir bei Intel sind nicht sicher, ob wir im Fernsehen die richtige Zielgruppe erreichen", zititert das Weblog "Silicon Valley Watcher" Maloney. Doch auch die Online-Werbung habe ihre Tücken - vornehmlich durch die große Fragmentation der verschiedenen Online-Plattformen im Inland und international. "Wir stochern hier ein bisschen im Nebel. Es ist schwierig, herauszufinden, wo man am besten online werben und wie man den Erfolg einer Kampagne messen sollte", so Maloney.

Jetzt hat das Unternehmen das "Intel Insider Program" gelauncht. Hier sind wichtige Branchenvertreter, darunter auch Alpha-Blogger wie "Silicon Valley Watcher" versammelt, um gemeinsam über die besten Strategien im Bereich Social Media zu diskutieren.

Bisher lässt Intel seine Kampagnen von McCann Erickson kreieren und von Universal McCann in die Medien bringen. Die Interpublic-Agenturen betreuen den weltweit 300 Millionen US-Dollar schweren Etat seit März 2005. Seit Ende 2007 allerdings überprüft Intel die Zusammenarbeit im Bereich Media und Kreation.

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