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Sonstiges 14.07.2010
Sonstiges 14.07.2010

Tipps für die Markteinführung von mobilen Apps Eine gute Idee ist nicht genug

Die Prognosen für den Gesamtumsatz in App Stores machen deutlich, dass das Geschäft mit mobilen Applikationen längst aus der Nische getreten ist: 6,2 Milliarden US-Dollar werden hier laut Schätzung von Gartner im Jahr 2010 umgesetzt. Carsten Frien von madvertise Mobile Advertising gibt fünf Tipps, wie eine Idee erfolgreich auf den Markt kommt.

1. Konzeption und Zielgruppendefinition:

Vor der Vermarktung einer Applikation steht in jedem Fall die Idee. Eine gute App stiftet einen hohen Nutzen für den User und animiert ihn, die App auch über einen langen Zeitraum zu verwenden. Bei der Entwicklung und Einführung einer App muss zunächst definiert werden, welches Ziel mit der App verfolgt wird, wen die Applikation ansprechen soll und in welche App Store Kategorie die mobile Anwendung passt.

2. Auswahl des App Stores:

Der App-Markt wird nicht mehr allein von Apple dominiert. Weitere Downloadportale sind dabei, sich am Markt zu etablieren. Dazu gehören beispielsweise der Ovi Store von Nokia, die BlackBerry App World, der Microsoft Marketplace oder der Android Market . Zudem unterscheiden sich die App Stores auch leicht anhand der Nutzertypen. So sind beispielsweise knapp drei von vier Android-Nutzern männlich und die Hälfte der iPhone-Besitzer kauft mindestens eine App pro Monat.

3. Preisstrategie:

Eine weitere wichtige Entscheidung betrifft die Preisgestaltung der jeweiligen Applikation. Je preiswerter eine App angeboten wird, desto eher sind die Nutzer bereit, sie auch zu testen. Bietet man die App kostenlos an, hat dies natürlich direkten Einfluss auf Downloads und die spätere Verwendung. Insgesamt ist davon auszugehen, dass kostenlose Apps 6,6-mal häufiger genutzt werden als kostenpflichtige. Außerdem ist die Konkurrenzsituation, zum Beispiel im Apple App Store, geringer. Laut einer aktuellen Studie ist hier jede vierte Applikation kostenlos - ähnlich verhält es sich im Ovi Store von Nokia. Einzig im Android Market liegt der Anteil von kostenlosen Apps bei über der Hälfte.

4. Die richtige Vermarktung:

Je genauer die Ausrichtung, desto effektiver kann die Applikation beworben werden. Mobile Advertising bietet den Vorteil eines besonders exakten Targetings, zum Beispiel nach Gerätetyp, Plattform, Themenkanal oder Zeitfenster. So können Streuverluste vermieden, Werbebanner effizient ausgeliefert und hohe Conversion Rates erzielt werden. Werbemaßnahmen können dann durch die Vermarktung der Reichweite, durch In-App Advertising, wieder eingespielt werden.

5. Nutzung aller Kommunikationskanäle:

Auch auf PR darf natürlich nicht verzichtet werden. Die eigene Zielgruppe sollte einerseits über die etablierten, klassischeren Kommunikationskanäle wie Pressemitteilungen, Unternehmens­website, Corporate Blog oder Newsletter angesprochen werden, aber genauso wichtig ist das Engagement in Empfehlungsnetzwerken wie Facebook und Twitter.

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