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Download-Studie von Gartner
Sonstiges 20.09.2013
Sonstiges 20.09.2013

App-Download-Studie von Gartner Gratis ist Trumpf

Smartphones setzen sich gegen herkömmliche Handys durch. Das steigert nicht nur die Downloadzahlen von Apps, sondern auch den Umsatz, der mit Anwendungen erzielt wird. Dieser könnte im laufenden Jahr 26 Milliarden US-Dollar betragen, prognostiziert eine aktuelle Studie.

Gratis-Anwendungen werden nach wie vor am häufigsten heruntergeladen. Dennoch steigt der Umsatz mit App-Downloads weiterhin stetig an. Einer zufolge werden in diesem Jahr insgesamt 102 Milliarden Downloads getätigt, der Großteil über den Apple App Store und Google Play.

Gartner schätzt, dass im Jahr 2013 insgesamt fast 83 Milliarden Apps kostenlos installiert werden. Das sind 91 Prozent aller Downloads. Doch auch mit kostenlosen Apps lässt sich Geld machen, und In-App-Käufe und -Werbung dürften weiterhin eine Rolle bei den Geschäftsmodellen der Entwickler spielen.

Der Gesamtumsatz mit Apps steigt im laufenden Jahr auf 26 Milliarden US-Dollar. In-App-Käufe werden 17 Prozent - oder vier Milliarden US-Dollar - davon ausmachen. Doch diese Zahl dürfte sich in den kommenden Jahren bis auf fast 50 Prozent steigern, so Gartner: Für 2017 erwartet das Consulting-Unternehmen einen Anteil von 48 Prozent. Werbung dagegen ist mit geschätzten 1,85 Milliarden US-Dollar nur ein kleiner Teil der App-Umsatzzahlen.

Auf der Basis der bisherigen Entwicklung prognostiziert Gartner eine weitere Steigerung der Downloadzahlen und App-Umsätze. Im kommenden Jahr rechnet Gartner mit insgesamt rund 180 Milliarden Downloads, 94 Prozent davon kostenlose Apps. Im Jahr 2017 dann könnten die Gesamtdownloadzahl bei 268 Milliarden liegen; doch auch dann werden kostenlose Downloads die überwältigende Mehrheit stellen (94,5 Prozent).

Apple erreichte im Mai 2013 einen entscheidenden Meilenstein und verzeichnete insgesamt 50 Milliarden Downloads über seinen App Store. Im ersten Quartal 2013 wurde ein Umsatz von 2,2 Milliarden US-Dollar mit  In-App-Verkäufen, App-Abos und einzeln verkauften Anwendungen erzielt.

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