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Expansionsstrategien für den E-Commerce
Sonstiges 18.01.2011
Sonstiges 18.01.2011

Expansionsstrategien für den E-Commerce Gesteuert ins Ausland wachsen

Jedes Land stellt andere Anforderungen an Unternehmen, erklärt Johannes Held von Sony Ericsson auf dem Online Handel 2011. Diese müssen bei der Internationalisierung berücksichtigt werden. Dennoch sollte das expandierende Unternehmen die Zügel nicht komplett aus der Hand geben.

Sony Ericsson verkaufe inzwischen zwanzig Prozent seiner Geräte online, so Held. Viele User bestellten die Produkte aus dem Ausland. Der Konzern werte diese Cross-Border-Sellings aus, um zu entscheiden, in welchen Ländern in Zukunft die Produkte direkt angeboten werden sollen.

Bei der Expansion müsse jedoch einiges beachtet werden, denn jedes einzelne Land stelle andere Anforderungen. Das fange bei rechtlichen Fragen an und reiche weiter über die Kundenbedürfnisse bis hin zu passenden Fulfillment-Lösungen.

Held nennt bezeichnet es als große Fehler, wenn Unternehmen bei der Expansion

1. sich nicht auf den lokalen Markt einlassen

2. nicht auf die Bedürfnisse der lokalen Partner eingehen

3. den Aufwand für den Markenaufbau unterschätzen

4. zu große Erwartungen an den ROI im Expansionsland stellen

Sony Ericsson stellt in den verschiedenen Ländern einen einheitlichen Rahmen für den Webauftritt zur Verfügung. Dieser werde jedoch an die einzelnen Märkte angepasst. Eine einheitliche E-Commerce-Plattform bietet Onlinehändlern umfangreiche Produktinformationen von Bildern bis hin zu Videocontent an. Künftig werde über die Plattform verstärkt in den M-Commerce investiert.

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