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Sonstiges 03.05.2011
Sonstiges 03.05.2011

Werbung für mobile Apps und Webseiten Fünf Tipps zum Einsatz mobiler Ads

Smartphone-User installieren zwischen 15 und 200 Apps auf ihren Geräten. Das Gros davon ist kostenlos, denn die Bereitschaft zu zahlen, ist nach wie vor arg begrenzt. Damit sich das auch für Entwickler lohnt, wird häufig Werbung eingebunden. madvertise-Chef Carsten Frien gibt Tipps, wie Apps für mobile Werbung vorbereitet werden sollten.

1. Werbung in die eigene App oder mobile Webseite einbauen

Banner sind eine Form der Onlinewerbung, bei der die Werbung als Grafikdatei in die Webseite eingebunden wird und auf die Website des Werbenden verlinkt. Mobile Bannerkampagnen folgen dem gleichen Prinzip, nur dass die Werbung auf einer mobilen Webseite oder in einer App angezeigt beziehungsweise in diese von einem mobilen Ad Server ausgeliefert wird.

Die entsprechenden Werbemittel können Betreiber von mobilen Webseiten oder Apps mit Hilfe von Software Developer Kits beim Werbenetzwerk, das die Banner vermittelt und technisch zur Verfügung stellt, abrufen. Anschließend können die Werbemittel auf der mobilen Webseite ganz einfach mittels eines sogenannten Code Snippets - einer Art "Programmcode-Schnipsel" - abgerufen werden. In diesen Code-Zeilen kann die Größe des Bannerplatzhalters und dessen Position innerhalb des Content-Angebotes individuell bestimmt werden. Die Mobile Marketing Association hat bereits bestimmte Bannerstandards entwickelt, an denen man sich dabei orientieren sollte.

2. Auf Nutzerfreundlichkeit achten

Bei der Platzierung der Werbemittel sollte darauf geachtet werden, dass diese gut sichtbar sind, aber gleichzeitig vom Nutzer der App oder der mobilen Webseite nicht als störend empfunden werden. Bei den meisten mobilen Werbenetzwerken ist es möglich, im Rahmen der Anmeldung einer mobilen Webseite oder Applikation entsprechende Werbekategorien zu bestimmen. Diese sollten thematisch dem Inhalt des eigenen Content-Inventars entsprechend ausgewählt werden, um eine hohe Relevanz zwischen Inhalt und Werbemittel herzustellen. So werden die Werbebotschaften für den Nutzer relevanter und bieten einen zusätzlichen Mehrwert.

3. Besser seriöse Werbekampagnen schalten

Eigene Werbepartner zu akquirieren ist äußerst aufwändig. Über Werbenetzwerke haben Betreiber von mobilen Apps und Webseiten Zugang zu einem Pool von werbetreibenden Unternehmen und können so eine Vielzahl an Werbekampagnen in ihre Seite und/oder App einbinden. Je nach Ausrichtung der eigenen Inhalte sollten sich die mobilen Publisher ein national oder international ausgerichtetes Netzwerk suchen, das über die passenden Werbepartner verfügt.

Ebenso ist es möglich, sich bei mehreren Werbenetzwerken anzumelden, um eine möglichst hohe Fill Rate (Auslastung an Bannerkampagnen) und damit viele Werbepartner zu erreichen. Auf technologischer Seite steuern speziell auf die Mobil-Technologie ausgelegte Ad Server die Auslieferung von Werbung. Sie sorgen dafür, dass die erfolgversprechendste Werbung zum richtigen Zeitpunkt der richtigen Zielgruppe angezeigt wird und optimieren so den Erfolg einer Kampagne. Über die sogenannte Ad-Rotation werden Werbemittel regelmäßig neu geladen, so dass dem Nutzer nicht immer die gleiche Werbebotschaft angezeigt wird.

Kontrolle und Gewinn

4. Kontrolle über Werbeinhalte und deren Performance behalten

Mithilfe einer Self Service Plattform können sich Publisher eigenständig registrieren und im Administrationsbereich ihrer angelegten Apps oder mobilen Webseiten selbst darüber bestimmen, welche Kampagnen auf ihrem Inventar angezeigt werden sollen. Sie haben so die Möglichkeit, die einzelnen Kampagnen zu steuern und die volle Kontrolle über die Anzeigen in ihrer App oder mobilen Webseite zu behalten. Weiterhin kann jeder Publisher über ein Echtzeit-Reporting alle relevanten Kennzahlen, wie Anzahl der Seitenaufrufe, Bannereinblendungen, Fill Rate (Auslastung an Bannernkampagnen), Klicks und Einnahmen, einsehen und kontrollieren.

5. Wie rechnet sich mobile Bannerwerbung?

Zu den in der mobilen Werbung gängigsten Abrechnungsmodellen gehören der Tausenderkontaktpreis, welcher häufig für Premium-Kampagnen eingesetzt wird, und der Cost-Per-Click-Ansatz, welcher vor allem für absatzorientierte Kampagnen in Frage kommt. Die Klickrate ist eine Kennzahl, um den Erfolg einer Werbekampagne zu messen. Dabei werden die Anzahl der Klicks auf ein Werbemedium im Verhältnis zu den gesamten Ad Impressions dargestellt.
Wird eine Werbung beispielsweise hundertmal angezeigt und dabei einmal angeklickt, so beträgt die Klickrate 1%. Die Klickrate bewegt sich bei klassischer Bannerwerbung im Internet ohne gezielten Einsatz meist im Promillebereich - auf 1.000 Anzeigen kommen bisweilen nur ein oder zwei Klicks. Im Mobilbereich ist die Klickrate mit etwa 1% bis 1,5% für gewöhnlich deutlich höher. Wenn ein Publisher für seine mobile Website mit durchschnittlich 2 Millionen Page Impressions pro Monat 0,30 Euro als Cost-Per-Click ansetzt, kann er somit bei einer Werbeauslastung von 80 Prozent monatlich zwischen 3.000 und 6.000 Euro mithilfe mobiler Bannerwerbung einnehmen.

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