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Bonner Landgericht (Foto: Fotolia.de/Christian Jung)
Sonstiges 09.08.2010
Sonstiges 09.08.2010

Onlinehändler verurteilt Fünf Jahre Haft für falsche Preise und Betrug

Die Pakete schickte der Händler nie ab

Die Pakete schickte der Händler nie ab

Zu fünfeinhalb Jahren Haft hat das Bonner Landgericht einen Internethändler verurteilt. Der Mann hatte in seinem Webshop falsche Preise angegeben und Kunden die bereits in Vorkasse bezahlte Ware nicht geliefert.

Das Gericht spricht von 2.031 Fällen mit einem Gesamtschaden von 610.000 Euro, berichtet heise online. Die Masche des Verurteilten: Erst lockte er Käufer mit Billigstpreisen an, um in den Preissuchmaschinen mit seinem Shop "German Office" stets ganz oben zu stehen. Allerdings gab er die Preise immer ohne Umsatzsteuer an.

Als das Finanzamt das Geld forderte, begann der Händler im November 2009 mit dem Betrug, indem er bereits bezahlte Ware, in erster Linie Elektroartikel, nicht mehr verschickte. In einem weiteren Verfahren muss sich der Händler dem Vorwurf der Umsatzsteuerhinterziehung in Höhe von 7,7 Millionen Euro stellen.

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