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Sonstiges 07.10.2010
Sonstiges 07.10.2010

Das kleine Einmaleins des Mailmarketings Die fünf größten Fehler

Auf Newsletterkampagnen verzichtet kaum ein Unternehmen, der Wissensstand unterscheidet sich von Firma zu Firma deutlich. Emailvision hat die fünf größten Fehler im Mailmarketing identifiziert und gibt einfache Tipps, wie Sie diese vermeiden können.

Absender unbekannt

Wer Newsletter ohne transparente Identität verschickt, läuft Gefahr, dass die E-Mails ungelesen gelöscht oder schlimmer noch, als Spam markiert werden. Marketingverantwortliche sollten daher auf Seriosität setzen und darauf achten, sich und ihr Unternehmen über die Absenderadresse und die Betreffzeile deutlich zu kennzeichnen.
Überlänge

Unverhältnismäßig lange Newsletter vertreiben die Kundschaft. Je länger eine E-Mail, desto wahrscheinlicher ist, dass sich der Leser entscheidet, sie später zu lesen. Nach einigen Tagen wird die E-Mail als alt aussortiert und gelöscht. Die Botschaft sollte kurz und knapp gehalten werden, alle wichtigen Informationen enthalten und auf den Punkt gebracht sein.
Lückenhafte Datenbank

Werden Kampagnen über eine unvollständige Datenbank verschickt, enthalten die Newsletter eventuell nicht die komplette Anrede. Mit der Begrüßung "Sehr geehrte/r Herr/Frau ___" werden sich jedoch die wenigsten Kunden zum Weiterlesen bewegen lassen. Eine gut gepflegte, umfassende und ausreichend segmentierte Datenbank ist daher das A und O jeder Kampagne.
Ablenkendes Bildmaterial

Bilder fangen die Aufmerksamkeit des Lesers und können die Botschaft eines Newsletters unterstützen - vom Text ablenken dürfen sie allerdings nicht. E-Mails sollten daher ein ausgewogenes Text- /Bildverhältnis haben und zum Thema der Kampagne passen. Unruhige Hintergründe und übergroße Bilder sind tabu.
Langweilige Betreffzeilen

Das Thema einer E-Mail ist die Visitenkarte der Kampagne. Hat die Betreffzeile keine eindeutige Aussage oder erregt wenig Aufmerksamkeit, bleibt die Öffnungsrate niedrig. Die Betreffzeile muss deshalb in wenigen Worten erklären, warum es die E-Mail wert ist, geöffnet zu werden.

E-Mails sind der wichtigste Treiber für sogenannte "Multi-Channel-Kaufentscheidungen", ergab vor Kurzem eine Studie von e-Dialog. Das sind Käufe, die in einem Kanal, zum Beispiel im Internet, angebahnt werden, jedoch in einem anderen Kanal, etwa im Ladengeschäft, zum Abschluss kommen. So gaben zum Beispiel 45 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie aufgrund einer Marketing-E-Mail bereits zu einem Kauf im Geschäft oder per Telefon angeregt wurden.

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