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Eismann macht Multichannel
Sonstiges 05.10.2011
Sonstiges 05.10.2011

Best Practice: Eismann macht Multichannel Frostige Ware über alle Kanäle

Die Tiefkühl-Kette hat nicht nur ihren Webauftritt, sondern auch ihr gesamtes Vertriebskonzept relauncht. Das neue Motto lautet Multichannel - mit klugen Ideen und in beachtlicher Konsequenz.

Vorbei die Zeiten, in denen die Kunden, vom Besuch des Eismann-Fahrers überrascht und mit zu wenig Bargeld im Haus, nur Standardprodukte wie Pommes und Vanille-Eis an der Haustür kauften. Mithilfe des Shopsoftware-Herstellers Intellishop, der den Best Practice derzeit auf der Mail Order World in Wiesbaden präsentiert, schuf Eismann eine Verbindung zwischen seinem Online-Shop und dem zustellenden Fahrer.

Im schick aufgemachten Online-Shop können Kunden jetzt Produkte vorbestellen und auf Wunsch auch den Besuchstermin des Eismann-Fahrers ändern. Kommt der Tiefkühlwagen dann an, findet der tatsächliche Kauf der Waren wie gehabt erst an der Haustür statt - dem Fahrer, allesamt Sub-Unternehmer des Eismann-Konzerns, bleibt damit der Verkaufserlös erhalten. Die Vorbestellung des Kunden kann er mithilfe eines Tablet-PCs einsehen, der mit dem Online-Shop synchronisiert wird. Das Ergebnis des Multichannel-Projekts: Der Umsatz und der Wert der einzelnen Verkäufe stieg stark an, weil Kunden durch die Vorbestellung im Online-Shop auch mal teurere und ausgefallenere Waren ausprobieren - Eismann verdoppelte nach dem ersten erfolgreichen Feldversuch mittlerweile sein Produktsortiment.

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