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Paketdienst mit autonomen Mikrokoptern
Sonstiges 26.07.2012
Sonstiges 26.07.2012

Paketdienst mit autonomen Mikrokoptern Fliegende Pakete

Sind das die Postboten der Zukunft?

Sind das die Postboten der Zukunft?

Ist das Ende des Postboten gekommen? Ein US-Start-up will einen fliegenden Paketdienst mit autonomen Mikrokoptern realisieren - was wie ein abgedrehter Science-Fiction-Film klingt, könnte bald Realität sein.

"Wir schaffen das neue Paradigma des Transports mit einem Netzwerk unbemannter Fluggeräte", lautet das unbescheidene Vorhaben des 2011 gegründeten kalifornischen Start-ups Matternet. Wie aus einer Heise-Meldung hervorgeht, will das Unternehmen bis 2015 einen fliegenden Paketdienst mit autonomen Mikrokoptern entwickeln.

Die Fluggeräte sollen in einer Höhe von 130 Meter Höhe fliegen, um von potenziellen Räubern nicht abgeschossen werden zu können. Ähnlich wie Datenpakete sollen die fliegenden Pakete vollautomatisch von Knoten zu Knoten weitergeleitet werden, wobei an jedem Zwischenpunkt ein neuer Mikrokopter mit aufgeladenen Batterien bereitsteht. Bei schlechtem Wetter sollen die Paktete automatisch umgeleitet werden.

Die unbemannten Fluggeräte sollen auch Menschen zugute kommen, die keinen Zugang zur Verkehrsinfrastruktur haben. "In den USA oder anderen westlichen Ländern denken viele Bewohner, Straßen sind allgegenwärtig", zitiert Heise den Erfinder und Mitbegründer des Unternehmens Andreas Raptopoulus: "Tatsächlich sind aber weltweit mehr als eine Milliarde Menschen nicht ganzjährig an das Straßennetz angeschlossen".

Im Laufe der kommenden Wochen will Matternet mit Testflügen in der Dominikanischen Republik und auf Haiti beginnen. Danach sollen erste Basisstationen in Betrieb genommen werden. Ziel ist es, auf dem ganzen Globus ein dichtes Netz mit diesen Basisstationen aufzubauen.

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