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Home24 expandiert in die Schweiz
Sonstiges 28.08.2013
Sonstiges 28.08.2013

Home24 expandiert in die Schweiz Die Expansion geht weiter

Home24-Zentrallager in Brandenburg

Home24-Zentrallager in Brandenburg

Größer, schneller, weiter - Home24 ist auf Expansionskurs. Der Online-Möbelhändler erweitert sein Angebot in Deutschland auf über 50.000 Produkte und expandiert in die Schweiz.

Home24 will die Schweiz erobern. Bislang ist das deutsche Rocket-Internet-Unternehmen neben Deutschland schon in Frankreich, Österreich und den Niederlanden aktiv. "Die Schweiz ist ein sehr interessanter Markt mit viel Potenzial - vor allem weil das Thema Möbel-Onlinekauf dort noch kaum erschlossen ist", begründet Geschäftsführer Felix Jahn die Entscheidung. Möbel und Einrichtungsgegenstände werden in der Schweiz bislang vorrangig stationär eingekauft. So findet man den Großteil der Einrichtungshäuser und Abholmärkte in Industriezonen außerhalb der Zentren.

Gleichzeitig erweitert Home24 sein Angebot in Deutschland auf über 50.000 Produkte, die kostenlos nach Hause geliefert werden. Das Unternehmen ist Deutschlands führendes Online-Möbelhaus und feierte anderthalb Jahre nach der Gründung Anfang August seinen 500.000sten Kunden. Ermöglicht wird das aggressive Wachstum durch Investoren wie den Samwer-Fonds Rocket Internet und Kinnevik, die auch am Modehändler Zalando beteiligt sind.

Das Internet wird zunehmend zum Möbelhaus. In Deutschland haben im vergangenen Jahr 23 Prozent der User Möbelstücke oder Einrichtungsgegenstände online gekauft. Das entspricht mehr als zwölf Millionen Deutschen. Zum Vergleich: 2011 waren es noch acht Millionen. Das ergab eine Umfrage des Bitkom.

Kein Wunder, dass auch stationäre Möbelhäuser das Web für sich entdecken. Segmüller hat am 8. August 2013 unter der Domain daheim.de einen Shop rund ums Wohnen und Einrichten eröffnet und will damit Home24 Konkurrenz machen. Zum Start sind 3.600 Produkte im Sortiment, das vom Bett bis zur Blumenvase reicht. daheim.de versucht, von der Erfahrung aus dem stationären Geschäft zu lernen und so den großen Wurf zu landen. "Wir übernehmen das Wissen aus dem Möbelhaus", erklärt E-Commerce-Leiter Patrik Holtz - das betrifft das Sortiment wie auch die Auswahl der Partner. Wichtig sind auch Rückmeldungen zu Reklamationen. Auf diesem Weg hofft Holtz, die Retourenquote gering halten zu können, die im E-Commerce häufig über Gewinn oder Verlust entscheidet.

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