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Kostenlose Inhalte im Internet
Sonstiges 19.11.2010
Sonstiges 19.11.2010

Kostenlose Inhalte im Internet

Kein Ende der Gratiskultur in Sicht

Wunsch und Wirklichkeit gehen bei der Diskussion um eine Gratiskultur im Internet weit auseinander. Die klassischen Printverlage wollen in den kommenden Jahren kräftig online Geld verdienen und propagieren fleißig das Ende der Kostenlosmentalität. Die Nutzer sind allerdings anderer Meinung.

Laut einer nicht-repräsentativen internetworld.de-Umfrage sind fast drei Viertel der Teilnehmer nicht der Meinung, das die Gratiskultur im Internet zu Ende geht. Auch wenn das Internet und die dort zu findenden Angebote immer professioneller werden, hat sich an der Zahlungsbereitschaft für Webinhalte nicht viel geändert. Insbesondere bei Nachrichtenangeboten die hundertfach nahezu identisch im Internet zu finden sind, bringt eine Paywall nur Verluste, wie zuletzt das Beispiel der britischen Times gezeigt hat.

Gute journalistische Inhalte haben ihren Preis, meint der Vorstandsvorsitzende von Axel-Springer Mathias Döpfner. Insbesondere bei mobilen Apps sei zudem eine größere Zahlungsbereitschaft festzustellen als für reine Onlineangebote. So sind auch 28 Prozent der internetworld.de-Leser der Auffassung, dass die Zeit der Gratiskultur allmählich abläuft. An der Umfrage nahmen bisher 134 User teil.

Sie glauben, dass es in Zukunft mehr und mehr Bezahlinhalte online geben wird?

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