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Sonstiges 17.04.2008
Sonstiges 17.04.2008

Einsparungen bei Neckermann.de

Das Versandunternehmen will bis 2010 wieder ertragreich sein und plant für dieses Ziel zahlreiche "Geschäftsoptimierungen" - Arbeitsplatzkürzungen scheinen unvermeidlich.

Zurück in die schwarzen Zahlen, heißt das Motto bei neckermann.de - ab 2010 will das Multi-Channel-Versandunternehmen wieder ertragreich sein. Zum Ziel führen soll ein umfangreiches "Effizienzsteigerungsprogramm". Unter dem Titel "neckermann 2010" soll der E-Commerce-Bereich weiter zügig ausgebaut werden, damit sich Neckermann eine Scheibe vom stetig wachsenden Online-Kuchen abschneiden kann: Bis 2010 soll das E-Commerce-Geschäft statt heute 50 mindestens 70 Prozent des Gesamtordervolumens von neckermann.de ausmachen.

Um das Ziel zu erreichen, werden einige Bereiche des Konzerns aber auch Federn lassen müssen, allen voran das Segment "Sales & Marketing", wo momentan ein schlechtes Verhältnis zwischen Werbeaufwand und tatsächlichem Verkaufsumsatz bestehe. Deshalb soll das Portfolio verkleinert und gestrafft werden - und auch an anderer Stelle wird kräftig gespart. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Kosten noch um 50 Millionen Euro gesenkt werden; das Unternehmen hat bereits eingestanden, dass dies ohne Abbau von Arbeitsplätzen kaum zu schaffen ist. Die Verhandlungen mit den Betriebsräten der Gruppe sollen in den nächsten Wochen erfolgen, so dass die Entscheidung darüber spätestens Ende Mai erwartet wird.

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