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Google eröffnet digitalen Buchladen
Sonstiges 07.12.2010
Sonstiges 07.12.2010

Google eröffnet digitalen Buchladen E-Books für alle Plattformen

Der Internetkonzern verkauft seit heute digitale Bücher in den USA. Google eBooks, bisher unter dem Namen Google Editions bekannt, soll im kommenden Jahr auch in anderen Ländern auf den Markt kommen.

Was Googles Buchladen von anderen Angeboten wie Amazons Kindle unterscheidet: Die Bücher können auf Laptops, Netbooks, Tablet-PCs, Smartphones und E-Book-Readern gelesen werden. Die Texte werden in der Cloud gespeichert und über ein Google-Konto für elektronische Bücher abgerufen.

Leser können Google-Bücher sowohl beim Internetkonzern selbst als auch bei unabhängigen Buchhandelspartnern bestellen. Die Bücher sollen auch über entsprechende kostenlose Apps auf Android- und Apple-Geräten laufen. Bei vielen Büchern lassen sich zudem Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstand individuell auswählen. Die Preise sollen denen der Konkurrenzanbieter entsprechen. Da Google eBooks in Deutschland noch nicht verfügbar ist, können hiesige Konsumenten bislang nur öffentlich zugängliche Bücher mit dem Web Reader lesen.

Mit dem digitalen Buchladen will der Internetkonzern sein bereits 2004 initiiertes Projekt "Google Books" ergänzen, das allerdings sehr umstritten ist. Kritiker wie die Open Book Alliance fordern eine Kontrollinstitution. Der Zusammenschluss von Verlegern und anderen Interessensgruppen, zu dem seit August 2009 unter anderem auch Yahoo, Microsoft und Amazon gehören, forderte Google auf, an der Suche nach einer Lösung aktiv teilzunehmen.

Und so funktioniert Google eBooks:

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