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Google öffnet Google Music für ganz Amerika
Sonstiges 17.11.2011
Sonstiges 17.11.2011

Google öffnet Google Music für ganz Amerika Drei der vier großen Plattenlabels sind an Board

Lange brodelte die Gerüchteküche, jetzt ist es soweit: Der Suchmaschinenprimus Google hat den Beta-Test seines iTunes-Konkurrenten Google Music abgeschlossen und den Dienst für alle Nutzer geöffnet - zumindest in den USA.

Beschränkte sich die Beta-Version von Google Music noch darauf, Nutzern eine Möglichkeit zu eröffnen, ihre Musikbibliothek auf Google-Server zu laden und dann über jeden Browser oder jedes Android-basierte mobile Gerät zu streamen, gibt es nun auch die Möglichkeit, über Google Music und den Android-Store Musik zu kaufen. Drei der vier großen Player am Markt, nämlich Universal Music Group, EMI und Sony Music Entertainment, sind schon zum Start dabei. Einzig Warner Music Group zögert noch. Insgesamt stehen zum Start mehr als 13 Millionen Songs zur Verfügung. Zum Vergleich: iTunes startete 2003 mit einem Portfolio von 200.000 Songs.

Darüber hinaus bemüht sich Google auch um Abkommen mit unabhängigen Künstlern. Über einen so genannten "Artist Hub" können Musiker ihre Musik zu ihren eigenen Preisvorstellungen verkaufen. Eine eigene Seite auf Google Music kostet 25 Dollar. 30 Prozent der Einnahmen müssen an Google abgetreten werden.

Die soziale Vernetzung der Musikfans erfolgt über Google+. Eine neue Recommendation Engine macht es möglich, dass Google Music Google+-Nutzern Musik empfiehlt, die Freunde mit ähnlichem Musikgeschmack auch gut finden. Darüber hinaus können Google+-Nutzer auch kostenlos die Alben ihrer Freunde vom ersten bis zum letzten Titel anhören.

Als Partner mit an Board ist auch T-Mobile. Kunden des Telekommunikationsdienstleisters bekommen die Rechnung für ihre Musik-Downloads mit der monatlichen Telefonrechnung. Darüber hinaus profitieren sie von kostenlosen Inhalten von Drake, Maroon 5 und den Rhymes.

"Bei Google Music geht es um Künstler und ihre Musik und neue Wege, sich mit ihren Fans zu vernetzen", erklärt Jamie Rosenberg, Chef des Bereichs digitale Inhalte bei Google.

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