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Sonstiges 21.03.2013
Sonstiges 21.03.2013

Mobile Impact Academy I zur Smartphone-Nutzung in Deutschland Chatten statt Telefonieren

Wie sieht der Smartphone-Einsatz in Deutschland aus? Und welche Anwendungen werden wirklich genutzt? Diesen Fragen ging Axel Springer Media Impact in einer aktuellen Untersuchung nach. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Messaging ist zum Hauptkommunikationsmittel geworden - es wird sogar deutlich intensiver genutzt als die Telefonie.

Simplify my life: Smartphones machen das Leben in vielerlei Hinsicht leichter: Sei es der Austausch von Messages, das Nutzen von Dienstprogrammen wie Kalender oder Wecker, das Surfen im Internet oder der Konsum von Multimedia-Inhalten -  das breite Anwendungsspektrum der Geräte wird täglich voll ausgeschöpft, dabei rückt die ursprünglich dominante Funktion eines Handys, nämlich die Telefonie, in den Hintergrund. Das zeigt die aktuelle Untersuchung "Mobile Impact Academy I" von Axel Springer Media Impact (ASMI), die auf der Auswertung der Smartphone-Aktivitäten von insgesamt 1.232 Teilnehmern des Arbitron Mobile-Panels basiert. Während 18 bis 19 Prozent aller Befragten zwischen 11 Uhr und 19:30 Uhr Messaging-Apps oder Anwendungen nutzen, telefonieren nur sechs bis sieben Prozent der Nutzer in diesem Zeitraum.

Nie mehr ohne

Generell nutzen Smartphone-User ihr Gerät täglich mindestens eine Stunde - Jüngere unter 35 Jahre sogar eineinhalb Stunden. Bei  80 Prozent der Smartphone-Besitzer ist das Gerät immer dabei. Die Kernzeit der Nutzung liegt zwischen 8 Uhr und 20:30 Uhr. Frauen nutzen das Smartphone häufiger, aber jeweils kürzer pro Session als Männer. Für das weibliche Geschlecht sind die kommunikationsorientierten Anwendungen wichtiger, Männer bevorzugen hingegen Dienst- und Reiseprogramme, Infotainment sowie Karten und Navigation.

Messaging dominiert

Messaging ist dabei zum Hauptkommunikationsmittel geworden. SMS oder WhatsApp-Nachrichten sind auf dem Smartphone beliebter als E-Mails, pro Tag werden 17 Messages, aber nur acht Emails gelesen und geschrieben. Messages begleiten den Smartphone-User der Untersuchung zufolge den ganzen Tags gleichermaßen, während Social Media-Anwendungen besonders abends zur Fernsehzeit genutzt wird. Noch intensiver und häufiger als Social Media wird allerdings Infotainment - also etwa News und Information, Sport, Wetter - mit dem Smartphone genutzt.

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