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Sonstiges 18.09.2012
Sonstiges 18.09.2012

UK-Studie: Mobile Websites Britische Modehändler scheuen M-Commerce

In Großbritannien sind derzeit rund 28 Millionen Smartphones im Einsatz, schätzt ComScore. Trotzdem haben 84 Prozent der britischen Modehändler keine mobile Website, wie eine aktuelle Umfrage von MoPowered, einem Unternehmen für M-Commerce Lösungen, zeigt. Zu den am häufigsten genannten Hinderungsgründen zählen hohe Kosten und ein zu großer Zeitaufwand.

Die gute Nachricht: Fast alle (90 Prozent) der 300 befragten kleinen bis mittelgroßen UK-Modehändler meinen, mobile Shopping sollte ein wesentlicher Bestandteil ihres Geschäfts sein. Die schlechte Nachricht: Bis zur tatsächlichen Ausführung ist es offenbar noch ein weiter Weg - denn 84 Prozent der Händler haben keine mobil optimierte Website.

Die Hinderungsgründe sind MoPowered zufolge vielfältig: Die meisten Händler - rund 36 Prozent – empfinden einen Umstieg als zu zeitintensiv und 33 Prozent haben Bedenken im Hinblick auf mobile Payment. Hinzu kommen Gründe wie hohe Kosten, mangelnde Ressourcen und Sicherheitsbedenken. Interessanterweise glauben dieselben befragten Einzelhändler aber gleichzeitig, ihr M-Commerce-Umsatz würde sich in den nächsten fünf Jahren um ein Drittel erhöhen.

Dominic Keen, Chief Executive von MoPowered, warnt vor dem Verzicht auf mobile Websites: "Jüngste Untersuchungen von Google zeigen, das rund 15 Prozent des gesamten Online-Traffic dem mobilen Kanal zu verdanken sind. Das heißt: Jemand, der auf eine mobil optimierte Website verzichtet, kann ebenso gut seinen Online-Shop für einen Tag in der Woche `schließen´".

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