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Sonstiges 21.01.2014
Sonstiges 21.01.2014

Deutschland holt auf Breitbandausbau in der EU

Im EU-Vergleich konnte Deutschland in den vergangenen Jahren beim Aufbau von Breitband-Infrastruktur deutlich Boden gutmachen. Das belegen aktuelle Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat.

Deutschland macht spürbare Fortschritte beim Aufbau von Breitband-Infrastruktur. Wie der Branchenverband Bitkom auf Grundlage aktueller Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte, nutzen hierzulande mittlerweile 85 Prozent der Haushalte einen Breitband-Anschluss.  

Im EU-Vergleich liegt Deutschland damit in der Spitzengruppe auf Platz 5, nur drei Prozentpunkte hinter dem Spitzenreiter Finnland, wo derzeit 88 Prozent der Haushalte einen Breitband-Anschluss besitzen. Vor fünf Jahren hingegen lag Deutschland mit 55 Prozent noch abgeschlagen auf Platz 9, deutlich hinter dem damaligen Spitzenduo Dänemark und Niederlande (je 74 Prozent).    

Im EU-Durchschnitt nutzen aktuell rund drei Viertel (76 Prozent) der Haushalte Breitbandanschlüsse. Neben Finnland finden sich Dänemark, das Vereinigte Königreich sowie die Niederlande in der Spitzengruppe. Am unteren Ende rangieren Bulgarien, Griechenland und Rumänien. Allerdings nutzen auch dort bereits mehr als die Hälfte der Haushalte einen Breitband-Anschluss.

Wichtig: Eurostat definiert Breitband nach der Art der Internet-Verbindung, nicht nach der Geschwindigkeit. Erfasst werden Breitband-Technologien wie DSL, ADSL, VDSL, Kabel, Satellit sowie UMTS oder LTE.

Auch künftig soll sich der Markt bei Breitbandverbindungen gut entwickeln - zumindest wenn es nach dem eco Verband der deutschen Internetwirtschaft geht. Demnach werden die Investitionen in den Aufbau und Betrieb von Breitbandnetzen bis zum Jahr 2016 auf etwa 27 Milliarden Euro jährlich steigen. Besonders hohe Wachstumsraten soll es im Bereich Mobile geben.

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