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Boom ohne Geschäftsmodell?
Sonstiges 30.10.2009
Sonstiges 30.10.2009

Boom ohne Geschäftsmodell?

Sie sind beliebt, aber nicht immer rentabel: Soziale Netzwerke suchen noch immer nach Möglichkeiten, ihre Popularität in finanziellen Gewinn umzumünzen. Wie das gehen könnte, war ein Thema auf den Münchner Medientagen.

Werbung, Abo, virtuelle Güter, E-Commerce und Games - das sind die Wege, mit denen Communitys bislang ihr Geld verdienen. "Ich halte es nicht für sinnvoll, soziale Netzwerke zum derzeitigen Zeitpunkt auf Profitabilität zu bürsten", sagt Matthias Büchs von RTL interactive, zu dem Unternehmen gehört auch wer-kennt-wen.de.

"MySpace ist in Deutschland profitabel", hält Stefan Zilch von MySpace dagegen. Er setzt vor allem auf Werbung zur Finanzierung. "Derzeit versuchen wir wie alle anderen auch, an Werbebanner heranzukommen und unsere Kunden besser einzubinden. Dabei werden jedoch die Stärken unseres Mediums nicht genutzt." Nachrichten von Freunden seien immer wichtiger als die von Journalisten oder die Ergebnisse von Suchmaschinen. "Ein Algorithmus hat keine Freunde."

Clemens Riedl, studiVZ, hält nichts vom Verkauf virtueller Güter: "Was sind virtuelle Güter? Eine Blume, die im Internet steht. Also: Ein Euro für nichts. Das halte ich nicht für ethisch."

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