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Groupon legt Aktienpreise fest
Sonstiges 22.10.2011
Sonstiges 22.10.2011

Groupon legt Aktienpreise fest Börsengang soll bis zu 540 Millionen US-Dollar bringen

Die Zahlen können sich sehen lassen: Der Rabattdienst Groupon will bei seinem Gang an die Wall Street zwischen 16 und 18 US-Dollar pro Aktie verlangen. Damit erhält das Unternehmen durch den Börsengang zwischen 480 und 540 Millionen US-Dollar.

Geplant ist die Ausgabe von 30 Millionen Aktien. Die Bewertung des Unternehmens läge dann bei 11,4 Milliarden US-Dollar. Einem Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC zufolge hat Groupon seine Verluste von 49 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2010 auf 10,6 Millionen US-Dollar im vergangenen Quartal verringert. Der Umsatz stieg auf 430,2 Millionen US-Dollar an, die Zahl der User auf 142,9 Millionen.

Bei seinem ersten Antrag auf Börsenzulassung im Juni 2011 wollte das Couponing-Unternehmen noch Aktien im Wert von 750 Millionen US-Dollar ausgeben. Hohe Verluste und zu hoch gemeldete Umsatzzahlen verzögerten jedoch den Start.

Groupon testet derzeit ein neues System, um den Umsatz seiner Partner zu steigern. Dazu können Unternehmen, die regelmäßig über Groupon Gutscheindeals anbieten, eine "Belohnung" freischalten lassen, wenn ihre Gutscheinkunden eine vorher festgelegte Summe in ihrem Geschäft ausgegeben haben.

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