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Deutsche Telekom fordert Start-ups zur Zusammenarbeit auf
Sonstiges 24.04.2013
Sonstiges 24.04.2013

Deutsche Telekom fordert Start-ups zur Zusammenarbeit auf Die besten Chancen für Neugründungen

Welche Bereiche bieten Start-ups die größten Chancen? Das Internet der Dinge, Big Data und Cloudlösungen - davon ist Thomas Kiessling, Innovationschef der Deutschen Telekom, überzeugt.

"Wir bieten sichere Plattformen - die Innovationen entstehen in der Zusammenarbeit mit externen Firmen", sagte Thomas Kiessling, Chief Product and Innovation Officer der Deutschen Telekom auf der Next13 in Berlin. Für junge Internetunternehmen sieht er vor allem in drei Segmenten großes Potenzial: Internet der Dinge, Cloud-Lösungen und Analyse von Big Data.

Internet der Dinge: Bereits jetzt sind Kiessling zufolge 50 Milliarden Geräte verbunden, das Marktvolumen wird 140 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 betragen. 

Big Data: In den vergangenen fünf Jahren haben Venture-Kapital-Geber fünf Milliarden US-Dollar in Big-Data-Neugründungen investiert. Der Markt wird im Jahr 2017 ein Volumen von 47 Milliarden US-Dollar haben. "Noch gibt es nicht viele Menschen, die wissen, wie man die Daten für innovative Geschäftsmodelle nutzt", so der Telekom-Manager. Bislang werde schließlich nur ein Prozent der vorhandenen Daten ausgewertet.

Cloud-Lösungen: In kleinen und mittleren Unternehmen gibt es einen großen Bedarf an Cloudlösungen. "Mehr als die Hälfte von ihnen nutzen die Dienste derzeit nicht, weil sie nicht wissen, wie sie die Daten dort managen können."

Kiessling fordert die Internetwirtschaft zur Zusammenarbeit auf - "wir konzentrieren uns auf die Infrastrukturen - Sie auf die Innovationen" - und teilte zum Schluss noch einen Seitenhieb auf Apple aus: "Innovation geschieht nicht in ummauerten Gärten, sie entsteht in offenen Systemen."

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