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Tschopp leitet eBay Marketplaces in Deutschland
Sonstiges 13.06.2013
Sonstiges 13.06.2013

Tschopp leitet eBay Marketplaces in Deutschland Ein Aufstieg auf Zeit

Stühlerücken bei eBay: Martin Tschopp wird Vice President eBay Marketplaces Germany und ist damit für sämtliche Geschäftsfelder von eBay in Deutschland zuständig. Dann zieht er allerdings in die USA. Seine bisherige Position als Vice President eBay Germany übernimmt Stephan Zoll, bisher bei brands4friends.

Martin Tschopp und Stephan Zoll übernehmen neue Rollen bei eBay. Als Vice President eBay Marketplaces Germany verantwortet er das gesamte Deutschlandgeschäft des Konzerns; dazu gehören eBay, eBay Kleinanzeigen, mobile.de sowie brands4friends. Er übernimmt die Rolle von Bob van Dijk, der eBay verlassen hat, um eine Position außerhalb des Unternehmens zu übernehmen. Tschopp wird die Rolle allerdings nur interimsweise ausfüllen, da er in einigen Monaten mit seiner Familie in die USA zurückkehrt und dort einen neue Rolle für eBay übernimmt.

Zoll, bislang Geschäftsführer von brands4friends und zuständig für Tradera und GittiGidiyor - die Plattformen von eBay in Schweden und in der Türkei - wechselt als Vice President eBay Germany zurück an die Spitze des deutschen Kerngeschäfts. In dieser Position ist Zoll für das Geschäft des Online-Marktplatzes eBay in Deutschland mit besonderem Fokus auf den Bereich der Käufer sowie den der gewerblichen Verkäufer zuständig. Bereits von 2009 bis 2011 war Zoll für Teile des Geschäfts von eBay in Deutschland zuständig. Er berichtet an Zoll und ist weiterhin für Tradera und GittiGidiyor zuständig.

Die Leitung von brands4friends wird interimsweise Bjorn Kvarby wahrnehmen, bis ein permanenter Nachfolger für Zoll gefunden ist. Kvarby war bei eBay zuvor unter anderem als International General Manager für Shopping.com tätig. Er berichtet an Tschopp.

Der Internetmarktplatz gewinnt immer noch Nutzer hinzu: eBay konnte im ersten Quartal dieses Jahres 14 Millionen neue Kundenanmeldungen verzeichnen, 2,8 Millionen davon kamen über mobile Kanäle. Der Zulauf hat dem Unternehmen im ersten Quartal 2013 gute Zahlen beschert. Mit einem Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2013 kann eBay zufrieden sein - immerhin sind das 14 Prozent Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Noch besser sah es jedoch beim Gewinn des Unternehmens aus, der sich um 19 Prozent auf 677 Millionen US-Dollar verbesserte.

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