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Sonstiges 29.04.2011
Sonstiges 29.04.2011

Smartphone-Anwendungen erfolgreich planen Keine App ohne Konzept

Apps sind derzeit der große Hype. Die Zusatzfunktionen für iPhone und Co boomen und alle wollen auf diesen Zug aufspringen. Was eine App können muss, um Akzeptanz bei den Nutzern zu finden, erklärt René Körting, Geschäftsführer der Münchener Agentur Exelution.

1. Nicht planlos loslegen

Die Frage, ob man eine App braucht stellt sich für viele Unternehmen fast nicht. Apps gehören zur digitalen Welt und bestimmen maßgeblich die digitale Strategie der nahen Zukunft. Man sollte nun trotzdem nicht den Fehler machen und einfach App programmieren lassen, ohne sich vorab ein sinnvolles Konzept zu überlegen. Und das muss weniger hoch kompliziert, sondern vielmehr gut strukturiert und für mobile Endgeräte optimiert sein.

2. Mehrwert bieten

Die Entwicklung einer mobilen App sollte von der Ergebnisseite aus gesteuert werden. Daher muss folgende Fragestellung unbedingt berücksichtigt werden: Welches Ziel soll verfolgt werden, wen soll die App ansprechen und welche Anwendungsszenarien sind möglich? Und da sind wir beim interessantesten Punkt: Welchen Mehrwert kann ich meinem Kunden bieten? Denn mein Ziel sollte es sein, meine Kunden zu begeistern, damit sie die App toll finden, nutzen und vor allem weiterempfehlen.

3. Auf Usability Wert legen

Die steigende Verbreitung von Smartphones hat dazu geführt, dass es inzwischen unzählige Apps  auf dem Markt gibt. Doch viele davon werden schnell wieder gelöscht, weil nur wenige Angebote mit einer akzeptablen Usability überzeugen. Wichtiges Merkmal einer guten App ist deren einfache und selbsterklärende Bedienung. Sofort nach dem ersten Herunterladen beziehungsweise dem Start muss die App intuitiv nutzbar sein. In vielen Fällen ist es sogar sinnvoll, auf komplizierte Funktionen zu verzichten und die App auf das Wesentliche zu reduzieren.

Erfolge messen und Erkenntnisse umsetzen

4. Erfolge messen

Für viele ist Erfolgsmessung noch ein wunder Punkt. Ein großer deutscher Automobilhersteller kann zum Beispiel bislang noch nicht erkennen, von welchen Geräten die Anfragen über Smartphones genau kommen. Was für eine Katastrophe. Man kann heute schon genau sehen, wie viele Unique-App-User es gibt, was die User wollen, zu welchen Zeiten die Apps eingesetzt werden, welche Bereiche in der App interessant sind. Wir können sogar sagen, welche Effekte dies auf die Websites beziehungsweise den Webshop hatten. Alles mit der Konsequenz, dass man den Kunden auf Grund von Wissen besser und gezielter ansprechen kann.  

5. Kunden-Insights richtig nutzen

Hat man im Rahmen der Erfolgsmessung neues Wissen über seine Kunden gewonnen, sollte man im nächsten Update gleich reagieren. Im Update geht es nämlich nicht nur darum, die Fehler zu beseitigen und die Usability zu verbessern  sondern auch darum, den Mehrwert für den Kunden zu steigern. Neben den Erkenntnissen über die Bedürfnisse des Kunden innerhalb der App ist es ebenso wichtig zu analysieren, welche Themenkomplexe und Aktionen genutzt werden oder welche Informationen geteilt werden - alles kann nachvollzogen werden und für das klassische Marketing - egal ob on- oder offline - genutzt werden.

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